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Astronomie ohne Teleskop: Vorschau für März 2026

Posted on 22.02.2026 By vnawrath No Comments on Astronomie ohne Teleskop: Vorschau für März 2026
Astronomie, Monatsvorschau Astronomie

In dieser Blogartikelserie gebe ich eine Vorschau auf astronomische Ereignisse und Konstellationen, die mit bloßem Auge oder maximal einem Fernglas beobachtet werden können.

Verlinkung innerhalb dieser Serie:

  • Vorige Monatsvorschau für den Februar 2026
  • Alle Artikel dieser Serie

Bitte beachten:

Vom 29. März, 02:00 Uhr bis voraussichtlich den 25. Oktober gilt die mitteleuropäische Sommerzeit (MESZ). Die Uhrzeiten in diesem Artikel versehe ich daher mit dem Zusatz MEZ (Normalzeit) bzw. MESZ. Ich schreibe deswegen „voraussichtlich“, weil ja immer noch das Thema offen ist, die Normalzeit (unkorrekterweise auch Winterzeit genannt) komplett abzuschaffen. Im Winter würde dann auch die Sommerzeit gelten. D. h. der Sonnenaufgang erfolgt dann auch um eine Stunde später. Je nach Ort sogar erst ab ca. 9:30 Uhr.

Sonnenaufgang und -untergang, Mondsichtbarkeiten

Quelle: https://www.der-mond.de (Die Faszination des Mondes)

Der Mond - Geheimnisvoller Begleiter unserer Erde

Ein Service von www.Der-Mond.de
Wissen und Beobachtung zum Mond

Der Sternenhimmel im März

Sternhimmel am 15.03., 23:00 Uhr
Sternhimmel am 15.03., 23:00 Uhr
Sternhimmel am 15.03., 04:00 Uhr
Sternhimmel am 15.03., 04:00 Uhr

Die erste Abbildung zeigt den Sternenhimmel am 15. März um 23 Uhr, während die zweite Abbildung den Himmel am Morgen desselben Tages um 4 Uhr darstellt. Beide Darstellungen sind auf den Standort Berlin ausgerichtet. Die folgenden Erläuterungen beziehen sich auf den Nachthimmel zu 23 Uhr.

Der folgende Film zeigt die Sternbilder und den Verlauf des Sternenhimmels im März:

Neu auftauchende Sternbilder

Die Sternbilder Herkules (Hercules) und Leier (Lyra) werden im März vollständig sichtbar. Weitere aufsteigende Sternbilder im März sind:

  • Schwan (Cygnus)
  • Schlange (Serpens) und Schlangenträger (Ophiuchus)
  • Waage (Libra)
  • Wasserschlange (Hydra)

Das weitläufige Sternbild Hydra ist ab Mitternacht vollständig über dem Horizont sichtbar. Aufgrund der Horizontnähe und der Lichtverschmutzung in den Städten ist dies allerdings recht schwer, wie mein Blogartikel „Die Hydra – besiegt von Herakles und der Lichtverschmutzung“ beschreibt.

Wesentliche am Nachthimmel stehende Sternbilder und Konstellationen

Das Wintersechseck (siehe Monatsvorschau für den Januar 2018) ist vorwiegend nur noch in der ersten Nachthälfte beobachtbar. Das Frühlingsdreieck übernimmt nun langsam die Führungsrolle. Diese Sternkonstellation setzt sich aus den folgenden Sternen zusammen:

  • Regulus (Sternbild Löwe)
  • Spika / Spica (Sternbild Jungfrau)
  • Arktur / Arcturus (Sternbild Bootes)

Das Frühlingsdreieck kann von jedem Ort der Erde zwischen etwa 70° nördlicher und 60° südlicher geografischer Breite beobachtet werden. Ab Mitte März steht es gegen Mitternacht prominent im Meridian.

Bis auf Ausnahme des Seemonsters (Sternbild Walfisch) zeigen sich die Protagonisten der Perseus Sage nahezu vollständig – Kepheus, Kassiopeia und Perseus. Nur Andromeda verschwindet teilweise unter dem Nordhorizont. Für die mythologischen Hintergründe verweise ich auf meine vierteilige Blogartikelserie.

Mit dem Wintersechseck hält sich auch der Orion noch bis Mitternacht am Himmel. Es folgen weitere im März vollständig beobachtbare Sternbilder, über deren mythologischen Hintergrund ich geschrieben habe:

  • Haar der Berenike (Coma Berenices)
  • Jungfrau (Virgo)
  • Löwe (Leo)
  • Große Bärin (Ursa Major) und Kleiner Bär (Ursa Minor)
  • Drache (Draco)
  • Krebs (Cancer)
  • Fuhrmann (Auriga)

Der Krebs ist ein unauffälliges Sternbild. In ihm befinden sich keine hellen Sterne, sodass er nur unter guten Sichtbedingungen ohne Lichtverschmutzung vollständig zu erkennen ist.

Das Sternbild des Bärenhüters (Bootes) mit seinem auffällig hellen Stern Arktur baut seinen Platz am nächtlichen Sternhimmel weiter aus. Arktur ist der hellste Stern am Nordhimmel und der dritthellste Stern insgesamt. Das Sternbild Zwillinge (Gemini) verlagert sich in die früheren Nachstunden.

Außerdem stehen die Sternbilder Rabe (Corvus), Becher (Crater), Einhorn (Monoceros), Kleiner Löwe (Leo Minor), und Giraffe (Camelopardais) weiterhin sichtbar am Nachthimmel.

Sich verabschiedende Sternbilder

Die sich vom Nachthimmel verabschiedenden Sternbilder sind Andromeda, der Widder (Aries), der Stier (Taurus), der Orion und der Große Hund (Canis Major). Ebenso das bei uns nie vollständig sichtbare Sternbild Achterdeck (Puppis).

Asterismen

In der Abbildung des abendlichen Sternhimmels habe ich neben Wintersechseck und Frühlingsdreieck weitere Sternkonstellationen in Orange eingezeichnet. Sie werden Asterismen genannt:

  • Der Große Wagen dürfte der bekannteste Asterismus sein. Er ist der Kernbestandteil vom Sternbild . Der Große Bär / Die große Bärin. Im englischen Sprachraum ist der Schöpflöffel (Big Dipper) dagegen bekannter. Dieser Asterismus entspricht fast dem Großen Wagen, wenn man von der oberen Verbindungslinie des Kastens absieht. Auch in China ist diese Sternkonstellation als „Nördlicher Schöpflöffel“ bekannt.
  • Der Kleine Wagen (Little Dipper) ist die kleinere Version des Schöpflöffels bzw. Großen Wagens.
  • Im Sternbild Herkules findet sich der Asterismus Schmetterling (Butterfly).
  • Der wesentliche Teil des Sternbilds Bootes bildet den Asterismus Drachen. Damit ist nicht das Ungeheuer gemeint, sondern die Flugdrachen an der Schnur.
  • Das Sternbild Jungfrau beinhaltet den Asterismus Diamant.
  • Der Asterismus Sichel (Sickle) ist Teil des Sternbilds Löwe (Leo). Im Grunde gleicht die Erscheinung dieser Sternkonstellation einer sich wölbenden Mähne.
  • Gürtel und Schwert des Orion, Schild des Orion Der Orion ist an sich ein sehr beeindruckendes Sternbild. So verwundert es kaum, dass seine vermeintliche Ausrüstung in seine Sterne hinein interpretiert wird. Der Gürtel wird von den Sternen Alnitak, Alnilam und Mintaka gebildet. Das Schwert besteht aus den Sternen 42 Orionis, das sog. Trapez von Theta Orionis und Nair al Saif. Das Trapez lässt sich schon im Fernglas ab ca. 12-facher Vergrößerung in vier Sterne auflösen. Die Sterne Pi 1 bis Pi 6 Orionis stellen je nach Sicht- und Erzählweise den Knüppel oder das Schild des Orion dar.
  • Das Sternbild Jungfrau beinhaltet den Asterismus Diamant.
  • Kassiopeias Stuhl: Warum ist der Stuhl so wichtig, dass er am Nachthimmel mit Kassiopeia dargestellt wird? Nun Poseidon fand, dass Kassiopeia nicht ungestraft mit ihrer Eitelkeit davonkommen sollte. Die hatte je nach Erzählweise sich oder ihre Tochter Andromeda als schönste Frau bezeichnet und damit die Götter vor den Kopf gestoßen. Da das Opfer ihrer Tochter Andromeda an das Seemonster von Perseus vereitelt wurde, musste sich Poseidon eine andere Strafe ausdenken. Er verbannte Kassiopeia in den Himmel, an einen Stuhl gefesselt. So muss sie ewig um den Himmelspol kreisen, die Hälfte des Jahres kopfüber. Aber nicht immer ist Kassiopeia an einen Stuhl gefesselt illustriert worden. In späteren Darstellungen hält sie einen Spiegel und ein Palmblatt in ihren Händen. Ersterer gilt als Zeichen der Eitelkeit. Die Bedeutung des Palmblatts ist allerdings nicht klar.

Die Planeten

Die Positionen der Planeten im Sonnensystem am 01.03.26:

Die Positionen der inneren Planeten am 01.03.26
Die Positionen der inneren Planeten am 01.03.26
Die Positionen von Jupiter und Saturn am 01.03.26
Die Positionen von Jupiter und Saturn am 01.03.26

Die Bewegung der Planeten im Sonnensystem und am Himmel im März 2026:

Planeten am Morgen

Merkur

Der Merkur wird in der zweiten Monatshälfte in der Morgendämmerung zu sehen sein. Seine Auf- und Untergangszeiten für Berlin sind:

  • 01.03.26: Aufgang: 06:52 (MEZ), Untergang: 18:55 (MEZ)
  • 16.03.26: Aufgang: 05:40 (MEZ), Untergang: 16:41 (MEZ)
  • 31.03.26: Aufgang: 06:15 (MESZ), Untergang: 18:32 (MESZ)

Planeten am Abend und in der Nacht

Venus

Die Venus wird im Laufe des Monats zum Abendstern. Wenn sie untergeht, verbleibt der Jupiter als heller Punkt am Nachthimmel. Die Auf- und Untergangszeiten der Venus für Berlin sind:

  • 01.03.26: Aufgang: 07:25 (MEZ), Untergang: 18:54 (MEZ)
  • 16.03.26: Aufgang: 06:53 (MEZ), Untergang: 19:43 (MEZ)
  • 31.03.26: Aufgang: 07:23 (MESZ), Untergang: 21:33 (MESZ)

Jupiter

Der Jupiter ist immer noch das beherrschende Objekt am Nachthimmel. Allerdings geht er jetzt schon vor dem Morgengrauen unter. Die Auf- und Untergangszeiten des Jupiter für Berlin sind:

  • 01.03.26: Aufgang: 12:17 (MEZ), Untergang: 04:52 (MEZ)
  • 16.03.26: Aufgang: 11:17 (MEZ), Untergang: 03:53 (MEZ)
  • 31.03.26: Aufgang: 11:21 (MESZ), Untergang: 03:56 (MESZ)

Nicht sichtbare Planeten

Mars

Der Mars bleibt im März unbeobachtbar. Seine Auf- und Untergangszeiten für Berlin sind:

  • 01.03.26: Aufgang: 06:41 (MEZ), Untergang: 16:31 (MEZ)
  • 16.03.26: Aufgang: 06:03 (MEZ), Untergang: 16:41 (MEZ)
  • 31.03.26: Aufgang: 06:23 (MESZ), Untergang: 17:50 (MESZ)

Saturn

Der Saturn ist eigentlich nicht beobachtbar. Nur kurz nach Sonnenuntergang könnte man versuchen, ihn mit einem Fernglas am Horizont in der Abenddämmerung einzufangen. Die Auf-und Untergangszeiten des Saturn für Berlin sind:

  • 01.03.26: Aufgang: 07:43 (MEZ), Untergang: 19:35 (MEZ)
  • 16.03.26: Aufgang: 06:46 (MEZ), Untergang: 18:47 (MEZ)
  • 31.03.26: Aufgang: 06:50 (MESZ), Untergang: 18:59 (MESZ)

Spezielle Ereignisse

03.03.26, 12:38 Uhr (MEZ) – Vollmond

Der Vollmond findet am 3. März um 12:38 Uhr statt.

12.03.26, 15:00 Uhr (MEZ) – Sonne tritt in das Sternbild Fische ein

Am 12. März tritt die Sonne in den Himmelsbereich ein, der von der Internationalen Astronomischen Union (IAU) als zum Sternbild Fische zugehörig definiert wurde.

Sonne betritt das Sternbild Fische
Sonne betritt das Sternbild Fische

Der Begriff Sternbild ist hier bitte nicht mit dem Begriff Sternzeichen / Tierkreiszeichen zu verwechseln. Sternbild ist ein astronomischer Begriff, der sich auf tatsächlich beobachtbare Phänomene am Himmel und im Weltraum bezieht. Sternzeichen / Tierkreiszeichen sind esoterische Begriffe. Näheres zur Unterscheidung dieser Begriffe ist in meinem Blogartikel „Von Sternbildern, Tierkreiszeichen und Asterismen“ erläutert.

15.03.26, 06:00 Uhr (MEZ) – Letzte Morgensichtbarkeit der abnehmenden Mondsichel
An diesem Morgen ist die schmale Mondsichel das letzte Mal vor dem Neumond knapp über dem östlichen Horizont zu sehen.

Schmale Mondsichel

19.03.26, 02:23 Uhr (MEZ) – Neumond

Am 19. März um 02:23 Uhr nachts tritt der Neumond ein. Die Sonnen- und Mondstellung ist wie folgt:

19.03.26, 18:30 Uhr MEZ) – Das Danjon-Limit, oder die Sichtbarkeit der schmalsten Mondsichel

Das nach André-Louis Danjon benannte Limit bestimmt, ab wann eine Mondsichel nicht mehr zu beobachten ist. Er definierte es als den Abstand von 7° zwischen Mondsichel und Sonne. Innerhalb dieses Abstands ist die Mondsichel aufgrund des aufgehellten Himmels mit bloßem Auge nicht mehr sichtbar.

Heute Abend steht die Mondsichel in etwa 8,5° Abstand zur Sonne tief am Westhorizont. Mit einem Fernglas oder Teleskop und freier Horizontsicht könnte man versuchen, diese „schmalste Mondsichel“ zu beobachten. Morgen steht der Mond noch näher bei der Venus und sollte dann auch mit bloßem Auge sichtbar sein.

Mondsichel sichtbar?
Mondsichel sichtbar?
Mondsichel zwischen Venus und Horizont
Schmale Mondsichel

20.03.26, 15:46 Uhr (MEZ) – Astronomischer Frühlingsbeginn

Meteorologisch wurde der Frühlingsanfang auf den 1. März festgelegt. Dieser Definition steht aber keine himmelsmechanische Entsprechung entgegen. Der astronomische Frühlingsanfang hingegen findet dieses Jahr am 20. März statt. Er ist mit der Tagundnachtgleiche (Äquinoktium) verknüpft. Wieso es „dieses Jahr“ heißt und warum der Frühlingsanfang z. B. erst wieder nach Jahrzehnten auf den 21. März fällt, erklärt dieser Artikel von Florian Freistetter.

Dieser Tag markiert den astronomischen Frühlingsbeginn. Der Frühlingsbeginn fällt also nicht auf den 1. März. Dieser wird der meteorologische Frühlingsbeginn genannt. Er ist willkürlich gewählt, da er keinen Bezug zu natürlichen bzw. himmelsmechanischen Ereignissen hat. Diesen haben nur der astronomische Frühlingsanfang sowie die Zeiten vom phänologischen Vor-, Erst- und Vollfrühling.

20.03.26, 18:45 Uhr (MEZ) – Erste Abensichtbarkeit der zunehmenden Mondsichel bei Venus

Es dürfte die erste Sichtbarkeit des noch jungen Mondes nach dem Neumond von gestern sein. Die Venus befindet sich in der Nähe.

Junger Mond bei Venus
Junger Mond bei Venus
Sehr schmale Mondsichel mit Venus knapp über dem Horizont
Sehr schmale Mondsichel mit Venus knapp über dem Horizont

23.03.26, 19:00 Uhr (MEZ) – Mond, Plejaden und Aldebaran bilden ein Dreieck

Der zunehmende Mond steht jetzt bei den Plejaden und Aldebaran, sodass sie zusammen ein Dreieck bilden. Der Sternhaufen der Plejaden ist auch im Stadtgebiet gut zu erkennen, sodass die Betrachtung bei klarem Himmel kein Problem sein sollte.

Mond in der Nähe der Plejaden und dem Aldebaran
Mond in der Nähe der Plejaden und dem Aldebaran
Mond - Plejaden - Aldebaran
Mond – Plejaden – Aldebaran

25.03.26, 21:35 Uhr bis 23:40 Uhr (MEZ) – Lunar X / Moon X

Wie der Goldene Henkel und Hesiodusstrahl, so ist auch Lunar X ein visueller Effekt am Terminator (Tag-Nacht-Grenze) vom Mond. Lunar X zeigt sich, wie schon der Name andeutet, als Buchstabe X kurz vor Erreichen des ersten Viertels. Der Effekt ist rund eine Stunde lang sichtbar:

  • Beobachtungsbeginn: 21:35 Uhr
  • Höhepunkt: 22:40 Uhr
  • Beobachtungsende: 23:40 Uhr

Hintergrundinformation:

Der „X“-Effekt entsteht dadurch, dass die Ränder von Gebirgen durch die auf dem Mond noch tief stehende Sonne bestrahlt werden, während die Umgebung im Schatten liegt. Aufgrund der Form ergibt sich die charakteristische Form des Buchstaben „X“. Siehe auch meinen Blogartikel vom 29.06.18.

26.03.26, 19:00 Uhr (MEZ) – Mond in Fernglasreichweite zum Jupiter

Am Abend bis in die Nacht hinein besteht die Möglichkeit, den Mond und Jupiter zusammen im Fernglas zu betrachten. Beide stehen im Sternbild Zwilling:

Mond und Jupiter
Mond und Jupiter
Mond und Jupiter im Fernglas
Mond und Jupiter im Fernglas

28.03.26, 01:00 Uhr (MEZ) – Mond beim Sternhaufen M44 (Krippe)

Der Mond steht in der Nacht und am Morgen des 28. März in der Nähe des Sternhaufens M44. Dieser wird auch (Futter-) Krippe und im englischen Sprachraum Beehive (Bienenstock) Cluster genannt. M44 kann unter guten Bedingungen mit bloßem Auge als Nebelfleckchen erkannt werden. Mit dem Fernglas bietet sich ein schöner Anblick von einigen Dutzend Sternen. Insgesamt sind es rund 300 Sterne. Der Mond steht heute in der Nähe von M44. Man kann also versuchen, beide gemeinsam mit dem Fernglas zu beobachten. Die zweite Abbildung unten gibt das ungefähre Sichtfeld eines Fernglases mit zehnfacher Vergrößerung an. Mit geringerer Vergrößerung sollte es also kein Problem sein, Mond und M44 vollständig zu erfassen.

Mond und M44
Mond und M44
Mond und M44 im Fernglas
Mond und M44 im Fernglas

28.03.26, 18:15 Uhr bis 04:10 Uhr (MEZ) – Goldener Henkel – Mond

Am 28. März lässt sich der Lichtstrahleffekt Goldener Henkel beobachten.

  • Beginn: 18:15 Uhr
  • Sonnenuntergang: 19:34 Uhr
  • Höhepunkt: 20:15 Uhr
  • Ende: 04:10 Uhr

Bei diesem Ereignis sind die Juraberge bereits beleuchtet, während Sinus Iridum noch im Schatten liegt. Somit ergibt sich mit den beleuchteten Bergen der Eindruck eines Henkels von einer Tasse. Im Prinzip tritt der Goldene Henkel jeden Monat ca. 24 Stunden nach Sonnenaufgang über dem Krater Kopernikus auf. Das entspricht einem Mondalter von ca. 10 Tagen. Allerdings ist dieser Effekt nicht immer beobachtbar. Mal steht der Mond unter dem Horizont, mal steht er für uns nicht sichtbar am Tageshimmel. Zur Beobachtung reicht ein Fernglas.

29.03.26, 02:00 Uhr (MEZ) – Beginn der Sommerzeit

Die Uhrzeit (MEZ) wird um eine Stunde auf 03.00 (MESZ) vorgestellt. Alle Zeitangaben ab dieser Uhrzeit erfolgen jetzt in MESZ. Für die Hobbyastronomen ist dies ein einschneidendes Ereignis, da die Beobachtungszeit am Abend mit einem Schlag um eine Stunde kürzer wird.

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Tags: Astromomie Monatsvorschau Astronomie

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