Astronomie im Urlaub – Das Planetendenkmal in Dresden

Flaniert man über die Brühlsche Terrasse in Dresden, hat man meist Augen für Gebäude, spezielle Blicke auf Gassen sowie die Brücken und Schiffe auf der Elbe. Wie auch schon in einem Tweet mal gezeigt (ich glaube von @gottie29), muss man auch im Urlaub damit rechnen, dass einem sein Hobby begegnet bzw. man es mit Füßen tritt. Die Rede ist vom Planetendenkmal, welches 1988 von Vinzenz Wanitschke geschaffen wurde.

Worum handelt es sich hierbei? Bei diesem Denkmal handelt es sich um eine bronzene Kugel und im Boden eingelassene Bronzemedaillons mit Planetennamen.

Planetendenkmal auf der Brühlschen Terrasse in Dresden

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Astronomie in der KiTa – Sonne, Mond und Erde

Im November letzten Jahres veranstalteten Stefan Gotthold, Autor des bekannten Clear Sky-Blogs (@ClearSkyBlog), und ich eine sogenannte „Sternstunde“ in der Kita meines Sohnes. Auslöser war der Vorschlag während eines Elternabends, den Besuch des Planetariums am Insulaner (Film Regenbogenfisch und einige Sternbilder) inhaltlich fortzuführen. Im Rahmen einer ehrenamtlichen Tätigkeit für die betreffende Kitagruppe erarbeiteten Stefan und ich ein Konzept für diese Veranstaltung. Motivation und Durchführungsskript habe ich in diesem Blogartikel beschrieben.

Die Sternstunde wurde von der Kitaleitung, den Erzieherinnen, der teilnehmenden Kindergruppe und deren Eltern sehr gut aufgenommen, auch dank des abwechslungsreichen und kindgerechten Vortragsstils von Stefan. Sie sollte daher nicht alleine stehen bleiben. Stefan war ebenfalls Feuer und Flamme. Immerhin ist die pädagogische Aufbereitung astronomischer Themen fester Bestandteil seiner Motivation und Aktivitäten. So stand einer zweiten ehrenamtlich ausgeführten Veranstaltung nichts im Weg. Als Thema wurde dann „Sonne, Mond und Erde“ mit dem folgenden Leitfaden festgelegt:

  • Die Sonne unser Lebensspender.
  • Der Mond unser nächtlicher Begleiter.
  • Die Erde unser Lebensraum mit Tag und Nacht und Jahreszeiten.

Wie in der Sternstunde erarbeiteten Stefan und ich ein Skript. Schnell stellte sich heraus, dass eine Veranstaltung nicht ausreichen wird. 60 Minuten sollten pro Veranstaltung nicht überschritten werden. Aus diesem Grund verabredeten wir mit der zuständigen Erzieherin zwei einstündigen Sitzungen an verschiedenen Tagen. Der erste Teil sollte auf die Sonne und Erde eingehen. Der zweite Teil war dann für den Mond vorgesehen.

Als Highlights waren selbsterstellte Filme je Thema, Experimente und Magnetbuttons mit passenden Motiven zum Mitnehmen geplant. Ein Mix aus Fragen, Erläuterungen, Experimenten und Filmen soll für Abwechslung sorgen und die Kinder sowohl aktivieren, aber auch zwischenzeitlich entspannen.

Als Zugabe sollten den Erzieherinnen Ausmalvorlagen und die Idee zu einem Sonne-Mond-Erde-Sterne-Mobile mit übergeben werden. Ausmalvorlagen lassen sich u.a. auch im Internet finden. Wer über geeignete Grafiksoftware verfügt, kann die Ausmalvorlagen aus Fotos oder Farbbildern sogar selbst erstellen. Dies habe ich in diesem Blogartikel erläutert.

Da die Kita nicht über einen Fernseher oder einen Beamer verfügt, habe ich mir ein preiswertes kleines Gerät zugelegt. Es hat ca. 89 Euro gekostet und ist für Filme dieser Art von Vorstellungen sehr gut geeignet. Die Kombination aus Tablet, Beamer und ggf. Bluetooth Lautsprecher ist ausgesprochen effektiv. Man braucht nicht viel zu tragen und hat mit dem Tablet einen Film-, Bild- und Musikspeicher. Man muss allerdings beachten, dass Beamer dieser Preisklassen aufgrund der niedrigen Auflösung (800×600) nicht unbedingt für textliche Präsentationen geeignet sind.

Ein Teil des Equipments für die Astronomische Stunde in der Kita – Sonne – Mond – Erde

Letzter technischer Test

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Mit der App Procreate für iOS Ausmalbilder aus Fotos erstellen

Derzeit stehe ich vor der Aufgabe, aus Fotos bzw. sonstigen Bildern Ausmalbilder erstellen zu können. Hintergrund ist ein Astronomie Kita-Projekt. Dazu mehr in einem separaten Blogartikel.

Im Internet wird man dazu recht schnell fündig. Webseiten bieten Onlineservices an. Oder es finden sich etliche Anleitungen, wie Ausmalbilder mit Hilfe von Photoshop kreiert werden können. Hier eine Videoanleitung dazu:

Als Besitzer eines iPads mit der App Procreate möchte ich in der Lage sein, solche Bilder auch unterwegs zu erstellen. Ich war anfangs allerdings etwas ratlos am ausprobieren, da mir dort die notwendige Funktion „invertieren“ nicht direkt zur Verfügung steht, wie sie bei Photoshop zum Einsatz komm. Letztendlich funktioniert es aber auch mit Procreate. Ich stelle im folgendem die notwendigen Schritte vor.

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Meine astronomischen Vorsätze in 2017

Wenn man schon nicht oft zur Beobachtung kommt – aufgrund schlechten Wetters oder man ist bei klarem Nachthimmel anderweitig verabredet 😉 – schreibe ich halt wieder einen Blogartikel. Da trifft es sich gut, dass Stefan Gotthold auf seinem Clear Sky-Blog zur Blogparade „Astronomische Vorsätze für 2017“ aufruft. Diesen Aufruf nutze ich auch deswegen gerne, weil er mir die Möglichkeit gibt, mir über mein Hobby Gedanken zu machen.

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Privatführung in der Archenhold Sternwarte Berlin beim BBSFT

Von Stefan Gotthold (@gottie29) organisiert findet einmal im Monat der Berliner & Brandenburger Sternfreundetreff (#bbsft) statt. Nachdem wir im Januar das Planetarium und die Sternwarte am Insulaner besucht hatten, stand heute eine Führung in der Archenhold Sternwarte in Berlin Treptow an. Diese wurde persönlich vom Leiter der Sternwarte, Felix Lühning, übernommen.

Was die Sternwarte besonders macht, ist der Große Refraktor. Über dessen Geschichte und die der Sternwarte kann beim Internetauftritt der Sternwarte (insbesondere in den beiden PDF-Artikeln) nachgelesen werden. Nur soviel: Der Große Refraktor ist das längste bewegliche Linsenfernrohr der Erde. Ursprünglich für die Gewerbeausstellung 1896 gedacht, verlief die Geschichte des Fernrohrs anders als gedacht und führte zur Gründung der Sternwarte in Treptow. Aufgrund technischer Schwierigkeiten wurde das Teleskop erst während der Gewerbeausstellung fertig. Es übte solch eine Faszination auf die Bevölkerung aus, dass an eine ernsthafte Forschung aufgrund der Besuchergruppen nicht zu denken war. Diese brachten nämlich Geld in die Kasse. Außerdem fehlten Archenhold die finanziellen Mittel, das Fernrohr wie geplant abzubauen. Die Eingaben von Archenhold bei der Politik führten dann zur Volkssternwarte in Treptow, die um das Teleskop gebaut wurde.

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