Astronomie am 04.04.20: Missglücktes Mondpanorama mit schicken Bildern

Am Samstag Abend nahm ich wie viele andere Hobbyastronomen den Mond ins Visier. Immerhin ist bald Vollmond. Beobachtungstechnisch ist jetzt noch eine gute Möglichkeit, den Mond mit Terminator, d.h. mit Tag-/Nachtgrenze zu betrachten. Mein Ziel waren Aufnahmen für ein Mondmosaik mit meiner Astrokamera ASI ZWO MC385 zu erstellen. Sie ist relativ neu und beim Mond habe ich sie noch nicht ausprobiert. Bisher habe ich dies immer „nur“ mit meinem iPhone am Teleskop Smartphone-Adapter vorgenommen. Natürlich durfte auch jetzt mein nerdiges Rasperry Pi Equipment am Teleskop 😉.

Schritte der Bilderstellung und -bearbeitung:

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#AlleBeobachtenDieISS, Mondsichel, Venus und Teleskopbeobachtung mit Raspberry PI – Stellarmate am 27.03.20

Nun, die wolkenfreien Tage müssen als Hobbyastronom ausgenutzt werden. In Zeiten von Corona / Covid-19 ist die heimische Beobachtung von der Balkonterrasse aus das Mittel der Wahl, natürlich nicht ohne Arbeitskleidung 😀

Die noch sehr schmale Mondsichel, aber auch die Venus waren schon vor dem offiziellen Sonnenuntergang am westlichen Himmel zu sehen:

Schmale zunehmende Mondsichel
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Venus, M42 und M43 am 14.03.2020: Second Light für meinen Raspberry Pi am Teleskop

Nach recht langer Durststrecke hinsichtlich Beobachtungen war der Samstag nahezu wolkenfrei. Und die „einsame“ Beobachtung auf der Balkonterrasse kommt den aktuellen Maßnahmen gegen die massenhafte Covid-19 Infektion entgegen. Nun war es soweit, mein digitales aufgerüstetes Teleskop in voller Ausprägung zu nutzen:

  • Celestron NexStar 8SE, äquitoriale Montierung. Das Teleskop wird derzeit noch über Steckdose mit Strom versorgt. Es „fehlt“ noch ein zweiter Celestron Akku Tank, siehe unten.
  • Raspberry Pi 4 mit Stromversorgung per 20.000 mAh Akku. Über eine Funk-Minitastatur kann ich den Minicomputer bedienen. Er ist in das Heimnetzwerk eingebunden, so dass ich die erstellen Videos und Bilder per SFTP vom meinem Desktop Computer herunterladen kann.
  • 11-Zoll Monitor für den Raspberry Pi, mit Schwanenhals Tablethalter am Tripod des Teleskops befestigt. Die 12 V Stromversorgung erfolgt über den Celestron PowerTank LiFePO4 12V/3A.
  • Kamera ASI Zwo 385 MC, angeschlossen per USB3 an den Raspberry Pi.
  • Wesentliche installierte Software auf dem Raspberry Pi
    • Automatisierungssoftware KStars mit Ekos in der Installation Stellarmate auf Ubuntu Linux zur Steuerung des Teleskops und der Fotoaufnahmen.
    • oacapture zur Erstellung von Video für Planeten- / Mondbilder.

Die Kamera und der Raspberry kamen schon letztes Jahr für den Merkurtransit zum Einsatz. Siehe dazu meinen Liveticker.

Weiteres Equipment wie Barlowlinse und Atmospheric Dispersion Corrector kamen nicht zum Einsatz. Ich möchte mich erst mit diesem neuen Setup anfreunden.

Zum Sonnenuntergang, bei noch hellem Himmel, war die Venus als strahlendes Objekt hochstehend gut zu erkennen. Also erfolgten entsprechende Filmaufnahmen von der „halben Venus“:

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Abschlussbericht zur partiellen Mondfinsternis am 16. Juli 2019

Etwas verspätet und nach unserer Urlaubsreise komme ich jetzt zu meinem Abschlussbericht über die partielle Mondfinsternis vom 16. Juli. Meine vorangegangenen Beiträge zur Finsternis waren:

Im Liveblog können neben der Übersicht, was am Abend passierte auch einige Eindrücke am Standort kurz vor der Finsternis nachgelesen werden, z.B. die Frage, ob ich eine Nebensonne beobachtet habe.

Wie schon im letzten Jahr machten wir Urlaub auf Zingst. Dementsprechend wählte ich den gleichen Beobachtungsstandort, wie zur Mondfinsternis im vergangenen Jahr: die Aussichtsplattform beim Beobachtungshaus am Bodden ggü. der Vogelinsel Kirr zwischen dem Zingster Hafen und der Meiningenbrücke. Der folgende Film zeigt die Anfahrt auf dem Deich vom Hafen kommend in Richtung Meiningenbrücke:

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Liveblog: die partielle Mondfinsternis am 16. Juli 2019

09.08.19 – 06:00 Uhr: Abschlussbericht

Mein Abschlussbericht zur Mondfinsternis findet sich hier.

17.07.19 – 01:20 Uhr: Ende des Liveblogs

Der Mond ist nun aus dem Kernschatten der Erde ausgetreten. Mit ein paar abschließenden Bildern beende ich nun diesen Liveblog und meine Beobachtung. Ich werde höchstwahrscheinlich noch einen abschließenden Bericht schreiben und hier verlinken. Einen geauen Termin kann ich allerdings nicht versprechen.

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Mond, Jupiter, Saturn und Startrail in einer Sommernacht

Sommernächte eignen sich für (Hobby-) Astronomen auf unseren Breitengraden nicht so richtig für ausgedehnte Beobachtungskampagnen. Die Nächte sind kurz. Und bei mir in Berlin wird nicht mehr die maximal mögliche Dunkelheit erreicht, es bleibt bei der astronomischen Dämmerung.

Der Mond ist mit seiner noch einigermaßen schmalen Phase nach Neumond am Abend zu sehen. Allerdings steht er in westlicher Richtung und verschwindet dort dann recht schnell hinter unserem Hausdach.

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Mond: Goldener Henkel am 14.05.19

Am Abend des 14. Mai ließ sich der Lichtstrahleffekt Goldener Henkel auf dem Mond beobachten. Bei diesem Ereignis sind die Juraberge bereits beleuchtet, während Sinus Iridum noch im Schatten liegt. Somit ergibt sich mit den beleuchteten Bergen der Eindruck eines Henkels von einer Tasse. Aufgrund der jetzt später einsetzenden Nacht war dieses Ereignis allerdings überwiegend bei Tageslicht und in der Dämmerung zu sehen.

Erste Betrachtung und Livestreaming auf Facebook gegen 19:40 Uhr
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Astronomie auf die Schnelle: aktueller Sonnenfleck

Wir befinden uns derzeit in einem Minimum für Sonnenflecken. Daher werden (Hobby-) Astronomen hektisch, wenn sich dann doch mal ein Fleck zeigt. Ich habe heute die kurze Ruhepause von „Mama“ (es ist ja Muttertag) genutzt, um das Teleskop auf die Terrasse zu stellen. Die Sonne war heute sehr intensiv. Daher war das lokale Seeing durch die Wärmeabstrahlung unseres Hauses und der Nachbarhäuser ungünstig. Von dem fehlenden Temperaturausgleich im Inneren des Teleskops mal abgesehen.

Verwendete Geräte:

  • Teleskop: Celestron NexStar 8 SE
  • Okulare: Baader Hyperion 36mm, 17mm, 5 mm
  • Aufnahmen: Videos mit iPhone XS Max und Apple Kamera App
  • Kein Filter aus die Sonnenschutzfolie. D.h. die Aufnahmen erfolgten im Weißlicht.
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Rauchender Vollmond vor Ostern 2019

Die Nacht vom 18.04.19 zum 19.04.19

Der Vollmond eignet sich ja nicht unbedingt für ausgedehnte Teleskopbeobachtungen. Aber man nimmt ja, was man bekommen kann, wenn der Himmel frei von Wolken ist. Doch zuerst mussten noch einige modetechnischen Dinge geklärt werden 😀

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Beobachtung vom 22.02.19: Grinsekatze und Astronomia Nubibus Interruptibus

Die Wettervorhersage von diversen Apps und Online Sites für den Zeitraum von Freitag bis einschließlich Sonntag waren vielversprechend. Es wurde durchgehend klarer Himmel angekündigt. Und auch beim Teleskopaufbau war die Welt des Hobbyastronomen noch in Ordnung:

Teleskopaufbau unter den Augen des Orion

Teleskopaufbau unter den Augen des Orion

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