Schmale Mondsichel nahe dem Merkur am Abendhimmel

Derzeit ist der Merkur kurz nach dem Sonnenuntergang in Horizontnähe zu sehen. Dazu muss man Richtung WNW schauen. Heute stand die schmale Mondsichel (wir erinnern uns: am 30. April war Neumond) in der Nähe des kleinen Planeten. Sie dazu auch meine Monatsvorschau vom Mai.

Hierzu muss ich auf den Nordbalkon, da der Blick von der südlichen Balkonterrasse aus versperrt ist. Na, wer findet den Merkur? 😀

In diesem Bild ist es Glückssache, den Merkur zu finden.
Hier sollte der Merkur nach etwas Suchen in Richtung „halb Drei“ schwach zu sehen sein.

Hier noch eine Suchhilfe. Knapp östlich stehen die Plejaden, welche in den Bildern nicht zu erkennen sind. Selbst im Fernglas waren sie für mich nicht zu erkennen. Da war der abendliche Dunst doch wohl zu stark. Es hat dann nur für den Merkur gereicht, durchzuscheinen.

Mond und Merkur stehen übrigens im Goldenen Tor der Ekliptik. Siehe dazu oben verlinkten Blogartikel.

Astronomie ohne Teleskop: Vorschau für Mai 2022

In dieser Blogartikelserie gebe ich eine Vorschau auf astronomische Ereignisse und Konstellationen, die mit bloßem Auge oder maximal einem Fernglas beobachtet werden können. Bitte beachten Sie: Die Uhrzeiten für den Mai sind in mitteleuropäischer Sommerzeit (MESZ) angegeben und entsprechen dem Standort Berlin.

Verlinkung innerhalb dieser Serie:

Sonnenaufgang und -untergang, Mondsichtbarkeiten

Quelle: https://www.der-mond.de (Die Faszination des Mondes)

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Astronomie ohne Teleskop: Vorschau für April 2022

In dieser Blogartikelserie gebe ich eine Vorschau auf astronomische Ereignisse und Konstellationen, die mit bloßem Auge oder maximal einem Fernglas beobachtet werden können. Bitte beachten Sie: Die Uhrzeiten für den April sind in mitteleuropäischer Sommerzeit (MESZ) angegeben und entsprechen dem Standort Berlin.

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Sonnenaufgang und -untergang, Mondsichtbarkeiten

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Besuch beim Terminator – Zwei Mondbilder an der Tag- und Nachgrenze vom 11.03.22

Einen der raren Momente klaren Himmels nutzend, war es an der Zeit, das Teleskop rauszustellen. Es dauert nicht mehr so lange, bis Vollmond ist. Daher lag ein Schwerpunkt des Abends bei der Mondfotografie. Ich nahm etliche Bilder an der Tag- und Nachgrenze (Terminator) auf. Dort steht die Sonne noch tief beim Mondhorizont, so dass sich interessante Kontraste ergeben.

Die Bearbeitungsreihenfolge pro Bild war:

  • Aufnahme eines Videos mit 1.000 Bildern
  • Stacken der Bilder des Videos mit autostakkert 3 zu einem Ergebnisbild
  • Schärfen des Bildes mit RegiStaxx Waveletts. Die Settings waren bei diesen Bildern wie folgt eingestellt:
  • Nachbearbeitung Kontrast, Helligkeit, Gradationskurve mit Affinity Photo
  • Abgleich der Identifizierung der Gebiete und zu sehenden Features (Krater, Rillen usw.) mit den Büchern „Mondatlas, Antonin Rükl“ sowie „Fotografischer Mondatlas, Oculum, Alan Chu, Wolfgang Paech, Mario Weigang“.
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Astronomie ohne Teleskop: Vorschau für März 2022

In dieser Blogartikelserie gebe ich eine Vorschau auf astronomische Ereignisse und Konstellationen, die mit bloßem Auge oder maximal einem Fernglas beobachtet werden können.

Verlinkung innerhalb dieser Serie:

Bitte beachten:

Vom 27. März, 02:00 Uhr bis voraussichtlich den 30. Oktober gilt die mitteleuropäische Sommerzeit (MESZ). Die Uhrzeiten in diesem Artikel versehe ich daher mit dem Zusatz MEZ (Normalzeit) bzw. MESZ. Ich schreibe deswegen „voraussichtlich“, weil ja immer noch das Thema offen ist, die Normalzeit (unkorrekterweise auch Winterzeit genannt) komplett abzuschaffen. Im Winter würde dann auch die Sommerzeit gelten. D. h. der Sonnenaufgang erfolgt dann auch um eine Stunde später. Je nach Ort sogar erst ab ca. 9:30 Uhr.

Sonnenaufgang und -untergang, Mondsichtbarkeiten

Quelle: https://www.der-mond.de (Die Faszination des Mondes)

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Mein astronomischer Twitterbot @RasPiVoNa zeigt jetzt täglich den nächtlichen Sternhimmel

Mein Twitterbot @RasPiVoNa (Anleitung: siehe diesen Link) twittert jetzt täglich kurz nach 6 Uhr ein Video vom Sternhimmel der kommenden Nacht:

Der Bot nutzt dafür das Astronomieprogramm Stellarium. Das Video fängt zum Zeitpunkt des Sonnenuntergangs an und zeigt in 5 Minuten Schritten den Himmel bis zum Sonnenaufgang. Als Standort ist Berlin ausgewählt.

Ich verwende hierfür das Python Programm kalstar von Ingo Berg, siehe GitHub. Es wurde für den Upload auf meinen sftp Server ergänzt und legt die notwendigen Twitter Card html-Dateien dazu. Letztere sind notwendig, damit im Tweet eine Vorschau des Videos angezeigt wird. Da musste ich wieder etwas dazulernen. 😀 Denn eine Datei ablegen und einfach nur mit einer URL darauf verweisen reicht nicht aus. Aber Netzsuche und Geduld sind Deine Freunde.

Astronomie ohne Teleskop: Vorschau für Februar 2022

In dieser Blogartikelserie gebe ich eine Vorschau auf astronomische Ereignisse und Konstellationen, die mit bloßem Auge oder maximal einem Fernglas beobachtet werden können. Bitte beachten Sie: Die Uhrzeiten für den Februar sind in mitteleuropäischer Zeit (MEZ) angegeben und entsprechen dem Standort Berlin.

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Mondsichel gegenüber dem Jupiter im Abendrot am 6. Januar

Wenn man kurz nach dem Sonnenuntergang den Blick zum Himmel (und südwestlichen Horizont) richtet, sind einige Planeten beobachtbar. Für mich war es heute zu spät, um sie alle zu sehen. Immerhin ergab sich ein schöner Anblick von schmaler Mondsichel mit dem Jupiter gegenüber. Beim Mond ist sogar der Erdschein zu erkennen.

Mond und Jupiter im Sonnenuntergang
Mond und Jupiter im Sonnenuntergang
Mond mit Erdschein - Jupiter
Mond mit Erdschein – Jupiter
Mondsichel

Etwas früher wären mit Ausdauer und freier Horizontsicht die Planeten Venus, Merkur, Saturn und Jupiter zu sehen gewesen. Siehe hierzu auch meine Monatsvorschau für Januar, getweetet von meinem Astronomie Bot:

Die Venus wird sich demnächst vom Abendhimmel verabschieden. Es verbleiben dann noch Merkur, Saturn und Jupiter. Im letzten Monatsdrittel ist dann der Merkur nicht mehr beobachtbar. Übrig bleiben dann Saturn und Jupiter.

Analemma Versuch mit mein Astrobot Raspberry Pi – Wettertechnisch ein kleiner Fehlstart?

Mein Raspberry Pi ist sowohl für den Twitterbot @RasPiVoNa als auch für die Allsky Kamera 24 Stunden im Einsatz. Daher kam mir die Idee, dass ich mich mit ihm an die Erstellung eines Analemma Bildes wage. Der Kleinrechner steht auf dem Fensterbrett. So ist ein unkomplizierter Anschluss einer Raspberry Pi kompatiblen Kamera unter Nutzung eines flexibel biegbaren Klemmstativs direkt am Fenster möglich. Ich kaufte dafür das Arducam 120 Grad Ultra-Weitwinkel-CS-Objektiv mit 3,2 mm Brennweite und manuellem Fokus.

Hier zwei Artikel, um was es sich bei einem Analemma handelt:

Ein kleines zeitgesteuertes Python Programm nimmt zu einem festen Zeitpunkt (12 Uhr mittags) jeweils ein Foto auf. Dafür benutze das Package picamera. Was auffällig ist, dass die Sonne selbst bei niedrigen Belichtungen (hier 500 Mikrosekunden, 75 ISO) gnadenlos überstrahlt. Auch wenn ich an der Fensterscheibe vor der Kamera noch einen Graufilter (ND8 Filter P154 = – 3 Blendenstufen) anbringe, blendet die Sonne erheblich. Hier vier Bilder vom 31. Oktober bis zum 20. Dezember:

Trotz Überbelichtung der Sonne sieht man sehr gut ihre Positionsveränderung zu 12 Uhr mittags. Ich werde mal zusätzlich mit der kleinstmöglichen Belichtungszeit (1 Mikrosekunde, 1 ISO) Fotos erstellen und schauen, wie ich mit OpenCV die hoffentlich kleineren Sonnenscheiben dann in ein gut belichtetes Umgebungsbild hineinprojiziert bekomme.

Das größere Problem ist allerdings, dass ich seit Beginn der Aufnahmeserie bis zum 25. Dezember nicht mehr als 4 ordentliche Aufnahmen (die oben gezeigten) erhalten habe. Der Rest wurde mir von den Wetterbedingungen verdorben, da dichte Wolken die Sonne verdeckten und ich nur unterbelichtete Bilder von diesen Tagen habe. Das ist frustrierend und man könnte von einem kleinen Fehlstart sprechen. Natürlich ist die Positionsänderung der Sonne auch auf diesen wenigen Bildern beobachtbar. Aber es wäre doch nett, wenn ich mehr Sonnenbilder hätte, aus denen dann die Acht des Analemmas besser zu erkennen ist.

Astronomie ohne Teleskop: Vorschau für Januar 2022

In dieser Blogartikelserie gebe ich eine Vorschau auf astronomische Ereignisse und Konstellationen, die mit bloßem Auge oder maximal einem Fernglas beobachtet werden können. Bitte beachten Sie: Die Uhrzeiten für den Januar sind in mitteleuropäischer Zeit (MEZ) angegeben und entsprechen dem Standort Berlin.

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Sonnenaufgang und -untergang, Mondsichtbarkeiten

Quelle: https://www.der-mond.de (Die Faszination des Mondes)

Der Mond - Geheimnisvoller Begleiter unserer Erde

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