Astronomie mit dem Fernglas am 19.05.18 & 25.05.18: Mond, Goldener Henkel, Mel 111 und ein bisschen Jupiter

Beobachtung am 19.05.18

An zwei Tagen habe ich die Gelegenheit genutzt, um das Fernglas für schnelle Astrofotos einzusetzen. Mein Fernglas ist auf 10-fache Vergrößerung mit 50mm Objektivdurchmesser ausgelegt. Es befindet sich daher im Grenzbereich zwischen ruhigem und wackeligem Bild, weswegen ich es an meinem Fotostativ befestigte. Das Fernglas verfügt nämlich am vorderen Ende des Mittelsteges über ein Innengewinde. Das ist für den Anschluss an ein Fotostativ gedacht. In dieses Gewinde passt die 1/4″ Schraube vom Stativadapter , den ich mir extra dafür kaufte.

Um das Smartphone am Fernglas zu befestigen, habe ich mir einen speziellen Adapter zugelegt, der auch bei Spektiven und Mikroskopen verwendet werden kann (siehe hier).

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Mars, Saturn, Venus und Jupiter am Nachthimmel vom 30. April bis 06. Mai 2018

Derzeit lassen sich mit bloßem Auge 4 Planeten gut am Himmel beobachten, siehe hierzu auch meine Monatsvorschau für den Mai 2018.:

  • Die Venus zum Sonnenuntergang und die Stunden danach. Ende Mai geht sie gegen Mitternacht unter.
  • Der Jupiter vom frühen Abend fast die gesamte Nacht hindurch.
  • Den Saturn ab Mitternacht bis zum Morgengrauen.
  • Den Mars in der zweiten Nachthälfte bis zum Morgengrauen.

Je nachdem, wann man unterwegs bzw. wach ist, sollte man also seinen Blick zum Himmel wenden. 😀

In der Nacht vom 30. April zum 1. Mai stand der Jupiter eng beim Mond. Ein Mosaikbild vom Vollmond der vorigen Nacht habe ich in meinem Beobachtungsbericht vom 29.04.18 präsentiert:

Jupiter nahe beim Fast-Vollmond am 30.04.18 gegen 22:30 Uhr

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Meine Mondbeobachtung vom 20.04.18 (Teil 1)

Der Start in das Wochenende wurde als astronomiefreundliche Nacht angekündigt. Daher baute ich schon am frühen Nachmittag mein Teleskop auf. Denn die Mondsichel würde für mich nur bis ca. 21:15 bis 21:30 Uhr sichtbar sein. Ab dann stünde sie zu tief in Richtung West und würde durch die benachbarte Dachkante verdeckt werden.

Der Nachmittag sah auch schon erfreulich aus. Nach dem Aufbau des Teleskops trübte sich aber meine Stimmung, denn es bildeten sich Wolken. Im roten Licht der untergehenden Sonne sahen sie zwar sehr stimmungsvoll aus, würden aber für trüben Blick sorgen:

Teleskop ist auf die schon sichtbare Mondsichel ausgerichtet.

 

Störende Wolken ziehen auf.

Zum Zeitpunkt kurz nach dem Sonnenuntergang gegen 20:15 waren vernünftige Fotos vom Mond möglich, ohne dass der aufgehellte Himmel zu sehr störte. Im folgenden Bild sieht man noch das Streulicht in der Atmosphäre. Das Licht des Monds nimmt hier auch noch die rötliche Färbung während des Sonnenuntergangs an:

Mondsichel vom 20.04.18, 20:15 Uhr: Endergebnis der Bearbeitung

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Die schmale Mondsichel am Abendhimmel drei Tage nach dem Neumond

Drei Tage nach Neumond (16. April, 3:57 morgens) ist die schmale Mondsichel schon gut sichtbar im Abendrot zum Sonnenuntergang zu sehen. Wer vorgestern wolkentechnisch Glück hatte, konnte die erste Abendsichtbarkeit des Monds zumindest mit dem Fernglas beobachten. Nun ist der Mond gut sichtbar:

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Leider sorgten die Wolken dafür, dass die Venus nicht zu sehen war. Sie steht derzeit noch in der Nähe der Sonne und ist daher nur am frühen Abend sichtbar:

Mond und Venus im Sternbild Stier

Sie schickt sich an in den kommenden zwei Wochen das Goldene Tor der Ekliptik zu durchqueren. So wird der Bereich zwischen den beiden Sternhaufen Hyaden (Hyades) und Plejaden (Pleiades) genannt. Allerdings dürfte das nicht so gut zu beobachten sein, da die Sonne immer später untergeht. Diese Konstellation steht bei Dunkelheit dann sehr nach am Horizont:

 

Ein bisschen Astronomie ohne Teleskop im März und Anfang April 2018 mit dem Mond, Venus und Jupiter

Die praktische Astronomie kam bei mir im März leider wieder zu kurz. Die wenigen klaren Momente, die mir verblieben (Himmel, nicht bei mir), habe ich dann eher spontan mit teleskoplosen Mitteln verbracht. Der März war gekennzeichnet vom zweiten „Blue Moon“ im Jahr, was recht selten vorkommt. Es handelt sich dabei eigentlich nur um den zweiten Vollmond innerhalb eines Kalendermonats. Am Morgen des 2. März erwischte ich den ersten Vollmond „blutrot“ kurz vor dem Untergang. Dies allerdings nur mit dem iPhone in digitaler Vergrößerung:

1. Vollmond im März 2018 kurz vor dem Untergang am 02.04.18

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