Astronomie ohne Teleskop: Vorschau für Oktober 2018

In dieser Blogartikelserie gebe ich eine Vorschau von astronomischen Ereignissen und Konstellationen, die ohne Teleskop betrachtet werden können. D.h. es werden nur das bloße Auge oder ein Fernglas benötigt.

Zu beachten:

Am 28. Oktober findet die Umstellung von der mitteleuropäischen Sommerzeit (MESZ) auf die Normalzeit (MEZ) statt. Um Missverständnisse zu vermeiden, gebe ich für diesen Monat zu den Uhrzeiten die jeweils geltende Zeitregelung an.

Verlinkung innerhalb dieser Serie:

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Countdown Ticker zur totalen Mondfinsternis und ein bisschen Marsopposition am 27. Juli 2018

Der Countdown Ticker endet hier. Weiter geht es jetzt mit meinem Liveticker

Ich wechsle jetzt zu meinem Liveticker Blogartikel. Dort werde ich, so es die Mobilverbindung zulässt, über meine Eindrücke vom Abend berichten.

Update 26.07.18 – 11:15 Uhr: ISS Überflug während der Mondfinsternis

Neben Mondfinsternis und Marsopposition gibt es noch ein drittes Ereignis an diesem Abend: der Überflug der ISS über Deutschland. Innerhalb weniger Minuten wird sie als sehr heller Punkt aus dem Westen kommend, sehr nahe beim Zenit (südliche Richtung) vorbeifliegen und in östlicher Richtung untergehen. Das folgende Video, mit der App SkySafari Pro erstellt, verdeutlicht den Überflug. Der angenommene Standort dort ist Berlin:

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Martin Klein, Jochen Stuhrmann: Der Sternenhase

Danke an Astrozwerge für den Verweis auf dieses Buch. Das werde ich mir mal besorgen.

Gerade hatte ich mit Stefan Gotthold vom Clear Sky-Blog (@Twitter: @gottie29, @ClearSkyBlog) in unserer Kita eine Sternstunde organisiert. In ihr projizierten wir mit Hilfe meines Heimplanetariums den Sternhimmel an die Decke. Es ging dann auch um Sternbilder und ihre Geschichten, von denen Stefan Gotthold drei Geschichten kindgerecht erzählte (Artikel folgt noch).

Ein Buch wie „Der Sternenhase“ ist bestimmt eine wertvolle Quelle, um in Kitas das Thema Sternenhimmel, die Orientierung mit Hilfe von Sternbildern einzubringen. Denn Geschichten sind es, die sich einprägen.

Doppelter Mondschatten auf dem Jupiter in der Nacht zum 08.03.16

Wie in meinem Blogartikel „Sieben doppelte Sonnenfinsternisse im März 2016 zu beobachten“ beschrieben, haben wir im März 2016 sieben Mal die Gelegenheit, einen Doppelschatten auf dem Jupiter zu sehen. Da der Himmel am 7. März gegen Abend aufklarte und die Vorhersage für die Nacht gut aussah,  stellte ich guter Hoffnung mein Teleskop auf den Balkon:

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Wie bekomme ich die Olympus OM-D E-M10 an die Baader Hyperion Okulare?

In den letzten 12 Monaten habe ich mich mit der Mond- und Planetenfotografie per iPhone beschäftigt. Hiermit kann man sehr gute Fotos schießen und Videos erstellen. Ein weiterer Vorteil ist auch, dass man seine Fotos gleich online posten kann.

Für Deep Sky Objekte (Sternhaufen, Nebeln, Galaxien usw.) ist eine Smartphone Kamera ungeeignet. In diesem Jahr habe ich mir vorgenommen, bzgl. Astrofotografie die Fühler in Richtung Benutzung unserer Systemkamera oder sogar spezieller Astrokameras auszustrecken. Siehe hier meinen Blogartikel „Meine astronomischen Vorsätze in 2016„.

Jetzt habe ich Nägel mit Köpfen gemacht und mir die entsprechenden Adapter gekauft, um unsere Olympus M10 Kamera an die Baader Hyperion Okulare anzuschließen. Man muss hier schon ein bisschen suchen, da die sogenannten Four-Thirds Kameras nicht gerade der Standard für Astrofotografie sind. Außerdem muss man bei der Olympus M10 den nicht  lang ausdauernden Akku berücksichtigen. Gerade bei Langzeiteinsätzen in kühlen Nächten macht er schnell schlapp. Ein Akkuwechsel verbietet sich aber während  Langzeitbelichtungen und Serienaufnahmen. Also musste ein sogenannter Dummy-Akku her, der aber von Olympus nicht angeboten wird.

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Venus bei Saturn – was ein nicht abgekühltes Teleskop anrichtet

Heute morgen passierte etwas, womit ich in den ersten Tagen dieses Jahres nicht mehr gerechnet habe: zu einem astronomischen Ereignis gab es klaren Himmel. Ich rede von dem sehr engen Vorbeigang der Venus beim Saturn am Morgenhimmel. Siehe meinen Blogartikel dazu. Diese Konstellation gehört zur sogenannten „Planetenparade“ am Morgenhimmel, was auf dem Clear Sky-Blog von Stefan Gotthold in seinem Artikel nachgelesen werden kann.

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„Rosetta Mission News Daily“ ist jetzt „Space Missions News“

Ich betreibe einige Online „Zeitungen“ auf Paper.li. Dies habe ich vor einigen Jahren auf meinem Blog kurz beschrieben. In 2014 habe ich eine dritte Zeitung aufgesetzt, welche die Rosetta Mission incl. der Philae Landung auf dem Kometen „67P/Tschurjumow-Gerasimenko“ zum Thema hatte.

Ab 2016 erweitere ich die Zeitung um weitere Raumsondenmissionen. Die Zeitung trägt ab sofort den Titel

Spacecraft Missions News

Sie wird bis auf weiteres wöchentlich am Freitag erscheinen. Die erste Ausgabe erfolgt aber schon sofort heute am 03.01.16.

Die Zeitung wird sowohl aus Suchlisten und vorgegebenen Twitterlisten sowie RSS-Feeds gespeist. Außerdem werde ich ggf. weitere interessante Artikel per Hand zufügen.

Die Startausgabe vom 03.01.16:

Der Mond am 25. August 2015 – Mondalter 11,5 d

Trotz Wochentag und frühem Aufstehen am nächsten Arbeitstag wollte ich mich heute dem Mond widmen. Noch ist er nicht voll und ich versprach mir einige gute Bilder gerade vom Gebiet um den Terminator. Außerdem war der Plan, wieder Mosaikbilder für ein großes Mondbild zu erstellen.

Leider versprach die Abenddämmerung bzgl. Wolkenlosigkeit mehr als später eintraf. Der Himmel war zuerst noch so gut wie wolkenfrei. Es waren nur horizontnahe Wolken zu sehen. Daher wartete ich gespannt auf die Dunkelheit:

Leider zogen immer wieder Wolken vor den Mond. Ich musste also meine Beobachtungen immer wieder unterbrechen. Das Gemeine war, dass der Himmel ab einer gewissen Höhe über dem Horizont dagegen wolkenfrei war. Die Sterne funkelten dort ungehindert, wie es in der Stadt möglich ist. Es machte den Eindruck, dass jemand immer wieder Wolken vor den Mond schob, um mich zu ärgern.

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Astronomie: Version 3.1.3 meines Beobachtungsprotokolls

Vor etlichen Jahren habe ich mir ein Beobachtungsprotokoll für Himmelsbeobachtungen zusammengestellt (siehe meinen damaligen Blogbeitrag). Der Sinn eines solchen Protokolls liegt darin, seine Beobachtungen zu strukturieren, die Sichtbedingungen und seine verwendete Ausrüstung zu benennen. So sind auch andere Hobby- bzw. Amateurastronomen in der Lage, die beschriebenen Beobachtungen entsprechend einordnen und mit ihren Beobachtungsergebnissen vergleichen zu können.

Link zu meiner Webseite: Beobachtungsprotokoll.

Meine Version 3.1.3 des Protokolls hat folgende Struktur:

Inhalt Beobachtungsprotokoll

Änderungen ggü. der vorigen Version

  • Zum Einen habe das Kapitel 2 „Verwendetes Instrument“ etwas anders strukturiert und ergänzt.
  • Das Kapitel 4.3 habe ich um Platzhalter für entsprechende Informationen zur Zeichnung, zum Foto und zum Video ergänzt. Da ich in jüngster Vergangenheit den Mond und die Planeten mit dem iPhone aufnehme, sind Daten zur Belichtung, zum ISO-Wert und zum Zoom relevant.
  • Das Kapitel 5.4 habe ich um eine Zeichenvorlage für den Mond ergänzt.

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