Monatsvorschau für Astronomie ohne Teleskop goes Twitter

Na gut, die Artikel meiner monatlichen Blogartikelserie „Astronomie ohne Teleskop: Vorschau für …“ wurden schon früher auf Twitter angekündigt 😀. Nun habe begonnen, einen Twitterbot für Astronomie zu entwickeln. Seine erste Funktion ist die Abfrage der besagten Artikelserie. Der Twitterbot liefert bei Angabe eines Datums astronomische Ereignisse zurück, wenn ich sie in meiner Monatsvorschau beschrieben habe.

Der Account vom Twitterbot heißt @RasPiVoNa. Beispiel solch einer Anfrage:

„@raspivona Was ist am 16.11.18 zu beobachten? #AstroEvent

Wesentlich sind drei Elemente in der Tweetanfrage:

  • Der Tweet ist an den Twitterbot zu senden: „@raspivona“
  • Im Tweet ist das Hashtag „#AstroEvent“ anzugeben.
  • Im Tweet muss ein Datum im Format „tt.mm.jj“ oder „tt.mm.jjjj“ angegeben werden. Das Jahr kann also zwei- oder vierstellig angegeben werden.

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Schmale Mondsichel am 10.11.18 drei Tage nach Neumond

Vor drei Tagen hatten wir den Neumond. Gestern wäre der erste Tag gewesen, den Mond kurz nach Sonnenuntergang als sehr schmale Sichel zu sehen. Dies scheiterte an den Wolken. Heute hätte man die noch sehr schmale Mondsichel in der Umgebung des Saturn gefunden. Unser Begleiter nähert sich diesem Planeten und wird morgen Abend eng bei ihm stehen. Siehe dazu auch meine Monatsvorschau.

Heute waren die Bedingungen leider auch nicht gut. Genau am entsprechenden Himmelsabschnitt zog es sich zu:

Wolken am 11.11.11.18

Doch für 10 Minuten konnte ich zumindest die Mondsichel sehen und fotografieren. Der Saturn blieb leider unbeobachtbar. Nach der Fotositzung zog der Großteil des Himmels dann ganz zu. Hier eine Auswahl meiner schnell gemachten Bilder – Olympus M10, ohne Nachbearbeitung:

ISS-Trails, Startrail und Zeitraffer vom 27.09.18 & 07.10.18

Zur Zeit ist wieder die ISS am abendlichen Himmel zu bewundern. Ich nutzte am 27. September und 7. Oktober den wolkenfreien Himmel, um die Raumstation als Lichtstrich am Himmel zu fotografieren:

ISS Trail vom 27.09.18 (20 Sek. Integrationszeit, ISO 320)

Die ISS Spur vom 7. Oktober ist leider nur schwach zu sehen. Daher müsste das Bild durch anklicken ggf. vergrößert werden:

ISS Trail vom 07.10.18 (15 Sek. Integrationszeit, ISO 500)

Startrail und Zeitraffer vom 27. September

Am 27. September ließ ich die Kamera nachts draußen und ließ sie 950  Bilder im Zeitraum von ca. 21:13 bis morgens ca. 6:30 Uhr erstellen. Herausgekommen sind:

1. Startrail Bild mit nahezu einem Vollmond

Startrail mit nahezu Vollmond (27.09.18 – 28.09.18)

2. Film, in dem sich das Startrail Bild langsam aufbaut

Startrail Film 2018.09.27

3. Zeitrafferfilm zum besagten Zeitraum. Hier ist nach Mitternacht sehr schön das Wintersternbild Orion zu sehen.

Zeitraffer 27.09.18

Astronomie mit dem Fernglas am 19.05.18 & 25.05.18: Mond, Goldener Henkel, Mel 111 und ein bisschen Jupiter

Beobachtung am 19.05.18

An zwei Tagen habe ich die Gelegenheit genutzt, um das Fernglas für schnelle Astrofotos einzusetzen. Mein Fernglas ist auf 10-fache Vergrößerung mit 50mm Objektivdurchmesser ausgelegt. Es befindet sich daher im Grenzbereich zwischen ruhigem und wackeligem Bild, weswegen ich es an meinem Fotostativ befestigte. Das Fernglas verfügt nämlich am vorderen Ende des Mittelsteges über ein Innengewinde. Das ist für den Anschluss an ein Fotostativ gedacht. In dieses Gewinde passt die 1/4″ Schraube vom Stativadapter , den ich mir extra dafür kaufte.

Um das Smartphone am Fernglas zu befestigen, habe ich mir einen speziellen Adapter zugelegt, der auch bei Spektiven und Mikroskopen verwendet werden kann (siehe hier).

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Mars, Saturn, Venus und Jupiter am Nachthimmel vom 30. April bis 06. Mai 2018

Derzeit lassen sich mit bloßem Auge 4 Planeten gut am Himmel beobachten, siehe hierzu auch meine Monatsvorschau für den Mai 2018.:

  • Die Venus zum Sonnenuntergang und die Stunden danach. Ende Mai geht sie gegen Mitternacht unter.
  • Der Jupiter vom frühen Abend fast die gesamte Nacht hindurch.
  • Den Saturn ab Mitternacht bis zum Morgengrauen.
  • Den Mars in der zweiten Nachthälfte bis zum Morgengrauen.

Je nachdem, wann man unterwegs bzw. wach ist, sollte man also seinen Blick zum Himmel wenden. 😀

In der Nacht vom 30. April zum 1. Mai stand der Jupiter eng beim Mond. Ein Mosaikbild vom Vollmond der vorigen Nacht habe ich in meinem Beobachtungsbericht vom 29.04.18 präsentiert:

Jupiter nahe beim Fast-Vollmond am 30.04.18 gegen 22:30 Uhr

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Meine Mondbeobachtung vom 20.04.18 (Teil 1)

Der Start in das Wochenende wurde als astronomiefreundliche Nacht angekündigt. Daher baute ich schon am frühen Nachmittag mein Teleskop auf. Denn die Mondsichel würde für mich nur bis ca. 21:15 bis 21:30 Uhr sichtbar sein. Ab dann stünde sie zu tief in Richtung West und würde durch die benachbarte Dachkante verdeckt werden.

Der Nachmittag sah auch schon erfreulich aus. Nach dem Aufbau des Teleskops trübte sich aber meine Stimmung, denn es bildeten sich Wolken. Im roten Licht der untergehenden Sonne sahen sie zwar sehr stimmungsvoll aus, würden aber für trüben Blick sorgen:

Teleskop ist auf die schon sichtbare Mondsichel ausgerichtet.

 

Störende Wolken ziehen auf.

Zum Zeitpunkt kurz nach dem Sonnenuntergang gegen 20:15 waren vernünftige Fotos vom Mond möglich, ohne dass der aufgehellte Himmel zu sehr störte. Im folgenden Bild sieht man noch das Streulicht in der Atmosphäre. Das Licht des Monds nimmt hier auch noch die rötliche Färbung während des Sonnenuntergangs an:

Mondsichel vom 20.04.18, 20:15 Uhr: Endergebnis der Bearbeitung

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Die schmale Mondsichel am Abendhimmel drei Tage nach dem Neumond

Drei Tage nach Neumond (16. April, 3:57 morgens) ist die schmale Mondsichel schon gut sichtbar im Abendrot zum Sonnenuntergang zu sehen. Wer vorgestern wolkentechnisch Glück hatte, konnte die erste Abendsichtbarkeit des Monds zumindest mit dem Fernglas beobachten. Nun ist der Mond gut sichtbar:

Diese Diashow benötigt JavaScript.

Leider sorgten die Wolken dafür, dass die Venus nicht zu sehen war. Sie steht derzeit noch in der Nähe der Sonne und ist daher nur am frühen Abend sichtbar:

Mond und Venus im Sternbild Stier

Sie schickt sich an in den kommenden zwei Wochen das Goldene Tor der Ekliptik zu durchqueren. So wird der Bereich zwischen den beiden Sternhaufen Hyaden (Hyades) und Plejaden (Pleiades) genannt. Allerdings dürfte das nicht so gut zu beobachten sein, da die Sonne immer später untergeht. Diese Konstellation steht bei Dunkelheit dann sehr nach am Horizont:

 

Ein bisschen Astronomie ohne Teleskop im März und Anfang April 2018 mit dem Mond, Venus und Jupiter

Die praktische Astronomie kam bei mir im März leider wieder zu kurz. Die wenigen klaren Momente, die mir verblieben (Himmel, nicht bei mir), habe ich dann eher spontan mit teleskoplosen Mitteln verbracht. Der März war gekennzeichnet vom zweiten „Blue Moon“ im Jahr, was recht selten vorkommt. Es handelt sich dabei eigentlich nur um den zweiten Vollmond innerhalb eines Kalendermonats. Am Morgen des 2. März erwischte ich den ersten Vollmond „blutrot“ kurz vor dem Untergang. Dies allerdings nur mit dem iPhone in digitaler Vergrößerung:

1. Vollmond im März 2018 kurz vor dem Untergang am 02.04.18

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Der Goldene Henkel vom Mond am 25.02.18 – Wettlauf mit den Wolken

Nach Monaten der Abstinenz hauptsächlich durch extrem schlechte Wetterlagen zeigte sich heute schon die zweite Möglichkeit einer astronomischen Betrachtung nach der Aldebaranbedeckung vom vergangenen Freitag. Der ganze Tag zeigte sich arm an Wolken. Und zum Beginn des Sonnenuntergangs erstrahlte der Mond an wolkenlosem Himmel. Also beste Voraussetzungen für die Betrachtung des Goldenen Henkels auf dem Mond. Was diesen Phänomen ist, wird z.B. hier, hier und hier erklärt.

Doch schon beim Aufbau auf der Terrasse folgt die Ernüchterung: eine Wolkenbank, die mit größerer Geschwindigkeit Richtung Mond zieht. Also beginnt ein Wettlauf gegen das Wetter. Für das Teleskop ist es zu spät, so dass Plan B genügen muss. Fernglas,  sowie Stativ- als auch Smartphone Adapter für Ferngläser wurden schnell zusammengebaut und ausgerichtet:

Fernglas mit Smartphone

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Wenn der Astrozwerg „Der Mond ist da“ ruft …

… dann muss man ganz schnell mit Fotoapparat und Stativ auf die Balkonterrasse, um die Wolkenlücke auszunutzen. Nach dem Neumond am 19.10. zeigt sich der Mond derzeit kurz nach Sonnenuntergang mit einer schmalen Sichel. Heute sind ca. 13% der uns zugewandten Mondseite beleuchtet, bei einem Mondalter von ca. 3,9 Tagen.

Es blieb allerdings nur wenig Zeit für die Aufnahmen, da die Wolkendecke nur wenige Lücken aufwies:

Die Mondsichel am 23.10.17, 19:33 Uhr

Die Mondsichel am 23.10.17, 19:33 Uhr, beim Kirchtturm

Nach noch nicht einmal zwei Minuten verzog sich der Mond dann wieder hinter den Wolken:

Die Mondsichel am 23.10.17, 19:33 Uhr, wird wieder von Wolken verdeckt.

Was bleibt ist die Freude des Juniors, da ich auf seinen Zuruf hin wie verrückt zu den Schuhen, dem Stativ und Fotoapparat gejagt bin und immerhin noch ein paar Fotos schießen konnte. 😀