Astronomie ohne Teleskop: Vorschau für Juni 2021

In dieser Blogartikelserie gebe ich eine Vorschau auf astronomische Ereignisse und Konstellationen, die mit bloßem Auge oder maximal einem Fernglas beobachtet werden können. Bitte beachten Sie: Die Uhrzeiten für den Juni sind in mitteleuropäischer Sommerzeit (MESZ) angegeben und entsprechen dem Standort Berlin.

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Sonnenaufgang und -untergang, Mondsichtbarkeiten

Die Sonnenaufgangs- und untergangszeiten im Juni sind wie folgt:

  • 01.06.21: Aufgang: 04:49, Untergang: 21:19
  • 16.06.21: Aufgang: 04:43, Untergang: 21:31
  • 30.06.21: Aufgang: 04:47, Untergang: 21:32

Die folgende Tabelle der Monddaten wurde mit calsky.com erstellt. Sie gelten für Berlin:

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Drei ISS-Überflüge und eine Starlink Satelliten-Kaskade

Die Nacht vom 15. zum 16. Mai war, recht ereignisreich, was beobachtbare Satellitenüberflüge anging. Trotz Wolken konnte meine AllSky Kamera drei der vier ISS-Überflüge einfangen.

Dazu kommt, dass Elon Musk kurz vorher die nächste Charge seiner Starlink Satelliten nach oben geschickt hat. Siehe auch den Blogartikel zur Woche ab dem 16.05.21 von Skyweek Zwei Punkt Null.

Astronomie ohne Teleskop: Vorschau für Mai 2021

In dieser Blogartikelserie gebe ich eine Vorschau auf astronomische Ereignisse und Konstellationen, die mit bloßem Auge oder maximal einem Fernglas beobachtet werden können. Bitte beachten Sie: Die Uhrzeiten für den Mai sind in mitteleuropäischer Sommerzeit (MESZ) angegeben und entsprechen dem Standort Berlin.

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Sonnenaufgang und -untergang, Mondsichtbarkeiten

Die Sonnenaufgangs- und -untergangszeiten im April sind wie folgt:

  • 01.05.21: Aufgang: 05:34, Untergang: 20:33
  • 16.05.21: Aufgang: 05:08, Untergang: 20:57
  • 30.05.21: Aufgang: 04:50, Untergang: 21:18

Die folgende Tabelle der Monddaten wurde mit calsky.com erstellt. Sie gelten für Berlin:

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Die ISS versucht den Gürtel des Orion zu stehlen

Auch heute ist ein sichtbarer Überflug der Internationalen Raumstation ISS angesagt. Er ist dieses Mal aber kürzer als sonst gewohnt. D.h. die Sonnenreflektion wird nur für den halben Weg vom Westen zum Osten für uns beobachtbar sein. Aber es reichte für den Durchflug durch den Orion.

Aufname mit iPhone 11 Pro Max (3 Sekunden Belichtung in der hohlen Hand):

Und hier noch die Bildsequenz, die von meiner AllSky Kamera aufgenommen wurde:

Die Strichspur der ISS ist dunkler als gewohnt. Sie war dieses auch mit bloßem Auge nicht als ganz so hell sichtbar, wie bei anderen Gelegenheiten. Und ich lasse die Kamera derzeit mit niedrigerem Gain-Wert (50 statt 60) laufen bei gleichzeitiger Erhöhung der Belichtungszeit von 8 auf 10 Sekunden. Da sich die ISS schnell über den Himmel bewegt, ist der Gain Wert für die gute Ablichtung der Raumstation von größerer Bedeutung.

Astronomie ohne Teleskop: Vorschau für April 2021

In dieser Blogartikelserie gebe ich eine Vorschau auf astronomische Ereignisse und Konstellationen, die mit bloßem Auge oder maximal einem Fernglas beobachtet werden können. Bitte beachten Sie: Die Uhrzeiten für den April sind in mitteleuropäischer Zeit (MESZ) angegeben und entsprechen dem Standort Berlin.

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Sonnenaufgang und -untergang, Mondsichtbarkeiten

Die Sonnenaufgangs- und untergangszeiten im April sind wie folgt:

  • 01.04.21: Aufgang: 06:40, Untergang: 19:41
  • 16.04.21: Aufgang: 06:06, Untergang: 20:07
  • 30.04.21: Aufgang: 05:36, Untergang: 20:31

Die folgende Tabelle der Monddaten wurde mit calsky.com erstellt. Sie gelten für Berlin:

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Der Mars steht im Goldenen Tor der Ekliptik

Wenn man das Glück für einen wolkenlosen Himmel hatte, konnte man die Bewegung des Mars zum Goldenen Tor der Ekliptik während der letzten Abende gut beobachten. Siehe hierzu auch meinen Beitrag vom 1. März, sowie meine astronomische Monatsvorschau. Das Goldene Tor der Ekliptik ist der Bereich zwischen den beiden Sternhaufen der Plejaden und Hyaden:

Mit den KI-Algorithmen der heutigen Smartphones ist es kein Problem, solche Konstellationen ohne großen Zeitaufwand festzuhalten:

Hier die Ansicht meiner AllSky Kamera:

Ob die Plejaden und Hyaden den Mars durch das Goldene Tor der Eklipik lassen?

In meiner Monatsvorschau angekündigt, und jetzt dank freiem Himmel auch zu beobachten: der Mars klopft an das Goldene Tor der Ekliptik. Dieses Tor wird von den beiden Sternhaufen Plejaden und Hyaden im Sternbild Stier gebildet. Nachfolgend der Anblick für Morgen. Der Mars steht nahe bei den Plejaden, ist aber noch ein bisschen vom Tor entfernt.

Mars nahe den Plejaden

Mit den aktuellen Smartphones und ihrer KI Software kann man den Marsdurchlauf aus der hohlen Hand heraus dokumentieren. Hier ein Bild, das ich heute Abend geschossen habe. Es ist eine 3-Sekunden-Belichtung, die auch deutlich die Lichtverseuchung Berlins zeigt:

Und hier noch eine Aufnahme mit der Olympus M10 und dem flachen FischEye Objektiv:

In der besagten Monatsvorschau kann die Passage des Mars durch das Goldene Tor der Ekliptik als Animation betrachtet werden. Geht im letzten Kapitel (Spezielle Ereignisse) zur Beschreibung für den 01.03.21. Die Animation wurde mit dem Programm Sky Safari erstellt.

Astronomie ohne Teleskop: Vorschau für März 2021

In dieser Blogartikelserie gebe ich eine Vorschau auf astronomische Ereignisse und Konstellationen, die mit bloßem Auge oder maximal einem Fernglas beobachtet werden können.

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Bitte beachten:

Vom 28. März 02:00 Uhr bis voraussichtlich den 31. Oktober gilt die Mitteleuropäische Sommerzeit (MESZ). Die Uhrzeiten in diesem Artikel versehe ich daher mit dem Zusatz MEZ (Normalzeit) bzw. MESZ. Ich schreibe deswegen „voraussichtlich“, weil ja immer noch das Thema offen ist, die Normalzeit komplett abzuschaffen. Im Winter soll der Sonnenaufgang dann auch eine Stunde später erfolgen, je nach Ort sogar erst ab ca. 9:30 Uhr.

Sonnenaufgang und -untergang, Mondsichtbarkeiten

Die Sonnenaufgangs- und untergangszeiten im Januar sind wie folgt:

  • 01.03.21: Aufgang: 06:52 (MEZ), Untergang: 17:45 (MEZ)
  • 16.03.21: Aufgang: 06:18 (MEZ), Untergang: 18:12 (MEZ)
  • 31.03.21: Aufgang: 06:42 (MESZ), Untergang: 19:39 (MESZ)

Die folgende Tabelle der Monddaten wurde mit calsky.com erstellt. Sie gelten für Berlin:

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PixInsight: Blut und Schweiß bei der Bearbeitung von Astrofotos

Bei der Astrofotografie gibt es zwei Themengebiete: die Planetenfotografie incl. Mond und Sonne und die Deep Sky Fotografie. Die Methodik der Planetenfotografie besteht darin, auf Basis eines Videofilms (z. B. 30 Sekunden Dauer oder 1.000 Bilder in der Videosequenz) das Lucky Image Verfahren anzuwenden. Hierbei werden die besten Bilder einer Bildsequenz herausgesucht und gestackt (übereinander gelegt). Die unterschiedliche Qualität der einzelnen Bilder resultiert aus der Luftunruhe auf lokaler, Orts- und atmosphärischer Nähe. Dieses Heraussuchen braucht man heutzutage nicht mehr händisch zu machen. Dafür gibt es Programme wie autostakkert, Registax und weitere. Das Stacken dient dann übrigens dazu, das unvermeidliche Bildrauschen so gut wie möglich zu reduzieren.

Beispiele:

Jupiter fertig bearbeitet:

Für Deep Sky Objekte (Sternhaufen, Neben, Galaxien usw.) müssen andere zahlreiche Bildbearbeitungsschritte erfolgen. Welche es sind, hängt auch davon ab, was man fotografiert. Hier werden dann auch keine Videofilme erstellt. Vielmehr erfolgen Fotoserien mit Belichtungszeiten bis hin in den Minuten- oder Stundenbereich. Anfang letzten Jahres entschloss ich mich dann, diesen „Eisberg“ anzugehen und allererste, kleine Erfahrungen zu sammeln. Meine damalige Montierung (äquatorial, Originalmontierung beim Teleskopkauf) ist für die Deep Sky Fotografie allerdings nicht geeignet. Sie hat nicht die erforderliche Präzision beim Positionieren und der Nachführung. Bei 5 bis max.10 Sekunden Belichtungszeit war Schluss. Ansonsten beginnt das Bild zu verschmieren. Dazu kommt, dass für lange Belichtungen eine parallaktische Montierung Pflicht ist. Nur so wird verhindert, dass sich das Objekt bei längeren Belichtungszeiten im Sichtfeld anfängt zu drehen.

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AllSky Kamera: ISS oder nicht ISS, verd… noch mal, was denn nun?

Meine AllSky Kamera hat in den letzten Wochen überwiegend nur bewölkten Himmel aufgenommen. Ab und zu gibt es aber klare Momente, in denen der Himmel durchscheint. Am frühen Abend des 20. Januar habe ich mir die Livebilder angeschaut und dabei einen auffälligen Durchflug gesehen:

Hier nochmal ein ein Einzelbild aus dem obigen Zeitraffer:

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