Astronomie ohne Teleskop: Der Merkur im Abendrot

Derzeit hat der Merkur gute Abendsichtsichtbarkeiten, siehe meine astronomischen Vorschauartikel für Februar und März. Zusammen mit dem Abendrot ergeben sich dann reizvolle Ansichten, ganz ohne Teleskop 😀. Also ging es mit dem Fotoapparat schnell auf die Terrasse für ein paar Aufnahmen.

Zuerst war der Merkur nicht mit bloßem Auge zu sehen. Auch mit Fernglas konnte ich ihn an der mutmaßlichen Position zuerst nicht ausmachen. Für die Positionsangabe leistete die Sky Safari 6 Pro gute Dienste:

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Beobachtung vom 22.02.19: Grinsekatze und Astronomia Nubibus Interruptibus

Die Wettervorhersage von diversen Apps und Online Sites für den Zeitraum von Freitag bis einschließlich Sonntag waren vielversprechend. Es wurde durchgehend klarer Himmel angekündigt. Und auch beim Teleskopaufbau war die Welt des Hobbyastronomen noch in Ordnung:

Teleskopaufbau unter den Augen des Orion

Teleskopaufbau unter den Augen des Orion

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Astronomie ohne Teleskop: Vorschau für März 2019

In dieser Blogartikelserie gebe ich eine Vorschau auf astronomische Ereignisse und Konstellationen, die mit bloßem Auge oder maximal einem Fernglas beobachtet werden können.

Bitte beachten:

Vom 31. März 02:00 Uhr bis voraussichtlich den 27. Oktober gilt die Mitteleuropäische Sommerzeit (MESZ). Die Uhrzeiten in diesem Artikel versehe ich daher mit dem Zusatz MEZ (Normalzeit) bzw. MESZ. Ich schreibe deswegen „voraussichtlich“, weil die deutsche Bundesregierung die Sommerzeit mit der dann um 1 Stunde später aufgehenden Sonne auch im Winter beibehalten möchte.

Verlinkung innerhalb dieser Serie:

Sonnenaufgang und -untergang, Mondsichtbarkeiten

Die Sonnenaufgangs- und -untergangszeiten im März sind wie folgt:

  • 01.03.19: Aufgang: 06:53, Untergang: 17:44 (MEZ)
  • 16.03.19: Aufgang: 06:19, Untergang: 18:12 (MEZ)
  • 31.03.19: Aufgang: 06:44, Untergang: 19:38 (MESZ)

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Mondbeobachtung am 15.02.19: Mondmosaik, Krater Gassendi und von Nazis verseuchte Livestreams

Der erste wolkenlose Nachthimmel zum Start des Wochenende seit langem. Das wir uns kurz vor dem Vollmond befinden, ist eine Deep Sky Beobachtung für mich nicht so ohne weiteres möglich. Unsere Terrasse zeigt Richtung Süden und wird so vom derzeitigen Mond gut ausgeleuchtet .😀

Der Mond zeigte sich schon früh am Nachmittag:

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Astronomie zum Feierabend: Mond und Mars stehen Frau mit Kind während Sintflut bei

Der Mond zeigte sich zum Feierabend schon am Anfang auf dem Weg nach Hause. Er musste allerdings noch von der Deutschen Bahn ausgebremst:

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Sirius vom Großen Hund in den Straßenschluchten von Berlin

In Berlin kann man trotz Häusern und heftiger Lichtverschmutzung manchmal doch kleine Schätze erkennen. Der Stern Sirius im Sternbild Großer Hund ist einer davon. Er steht ja recht niedrig und ist auch nur im Winter zu sehen. Heute stand er gegen 22 Uhr sehr schön mittig über einer der Nachbarstraßen. Wenn Ihr also einen sehr hellen, niedrig stehenden Stern in südlicher Richtung seht und westlich davon den Orion, dessen Gürtelsterne auf diesen Stern zeigen, dann habt ihr Sirius gefunden:

Astronomie ohne Teleskop: Vorschau für Februar 2019

In dieser Blogartikelserie gebe ich eine Vorschau auf astronomische Ereignisse und Konstellationen, die mit bloßem Auge oder maximal einem Fernglas beobachtet werden können.

Bitte beachten Sie: die Uhrzeiten sind in Mitteleuropäischer Zeit (MEZ) angegeben und entsprechen dem Standort Berlin.

Verlinkung innerhalb dieser Serie:

Sonnenaufgang und -untergang, Mondsichtbarkeiten

Die Sonnenaufgangs- und untergangszeiten im Februar sind wie folgt:

  • 01.02.19: Aufgang: 07:48, Untergang: 16:51
  • 16.02.19: Aufgang: 07:21, Untergang: 17:20
  • 28.02.19: Aufgang: 06:56, Untergang: 17:43

Die folgende Tabelle der Monddaten wurde mit calsky.com erstellt. Sie gelten für Berlin:

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Mein Twitterbot RaspVoNa kann jetzt auch Sternbilder

Ich hatte Ende letzten Jahres einen experimentellen Twitterbot online gestellt. Mit diesem kann man für ein bestimmtes Datum abfragen, ob ich in meiner monatlichen Vorschau und meinem Kurzüberblick für das lfd Jahr ein Event beschrieben habe. Ich habe den Twitterbot jetzt um die Abfrage nach Artikeln über Sternbilder mit mythologischem Hintergrund (derzeit nur Griechisch) meinem Blog ergänzt. Diese enthalten auch astronomische Informationen.

Folgende Funktionen werden also derzeit vom Twitterbot angeboten:

Blogsuche:

  • #Astroevent: Suche nach astronomischen Events zum angegebenen Datum – siehe diesen Artikel.
  • #Sternbild: Suche nach Sternbildern mit griechischer Mythologie. Siehe Beschreibung unten
  • … weitere Funktionen werden noch folgen.

#Sternbild

Der Account vom Twitterbot heißt @RasPiVoNa. Die Abfrage, ob ich schon einen Artikel über ein Sternbild mit griechischer Mythologie geschrieben habe, kann wie folgt lauten:

@raspivona #Sternbild Haase

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Countdown-Ticker zur totalen Mondfinsternis am 21.01.19

Update 21.01.2019, 03:50 Uhr

Noch immer liegt mein Standort unter einer dicken Wolkendecke. Die unten genannten Vorhersagen von der DWD-App und von Kachelmannwetter.de haben sich leider nicht geändert. Obwohl es viele Tweets gibt, welche die Bewölkungssituation für den Ostteil Deutschlands als jetzt schon wolkenfrei darstellen, kann ich nur sagen, die stimmen alle nicht, zumindest für den Berliner Raum.

Daher verlinke ich mal den Liveblog zur Mondfinsternis von Daniel Fischer auf seinem Skyweek Zwei Punkt Null Blog.

Wenn sich dennoch etwas in den ändern sollte und ich die Mondfinsternis beobachten kann, werde ich kurzfristig einen Liveblog aufsetzen.

Update 20.01.19, 20:40 Uhr: letzter Eintrag im Countdown-Ticker vor der Mondfinsternis

Ich werde mit diesem Eintrag den Countdown-Ticker beenden. Normalerweise würde ich hier auf meinen Liveticker verlinken. Doch aufgrund der aktuellen Bewölkungsvorhersage gehe ich davon aus, dass ich von der Finsternis nichts mitbekommen werde:

Ich stehe dennoch gegen 3 Uhr auf und prüfe die Lage. Sollte sich die Bewölkung verziehen oder es sich zumindest auflockern, werde ich am Ball bleiben. In diesem Fall schreibe ich dann auch meinen Liveticker und verlinke ihn hier.

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Kurzberichte aus dem Spätsommer und Herbst (3/3): Goldener Henkel, vom Winde verweht, Flugverkehr und implodierender Mond

Der Grund für die heutige Beobachtung war der Lichtstrahleffekt „Goldener Henkel“ auf dem Mond. Leider hatte ich mit drei Dingen zu kämpfen:

  • miesen Sichtbedingungen mit sehr unruhiger Luft,
  • starkem Wind,
  • reichlichem Flugverkehr und
  • dem frühen Zeitpunkt, an dem der Goldene Henkel am besten zu beobachten war.

Mein Ziel war es, heute Abend ein Mosaikbild des Mondes mit dem Goldenen Henkel zu erstellen. Ich verwende dafür mein 5mm Okular, womit ich eine 406-fache Vergrößerung erreiche. Dies entspricht auch der max. sinnvollen Vergrößerung an meinem Teleskop. Höhere Vergrößerungsraten bringen keinen zusätzlichen Informationsgewinn mehr. Mit dieser Vergrößerung benötigt es rund 45 Einzelbilder, um ein Mosaikbild des gesamten Mondes in dieser Phase (76%) zu erstellen. Ich schieße allerdings keine Fotos, sondern erstelle von jedem der 45 Gebiete ein Video. Dieses bearbeitet ich mit Autostakkert 3, um daraus ein Ergebnisbild berechnen zu lassen – Stichwort „Lucky Imaging“.

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