Astronomie in der KiTa – Sonne, Mond und Erde

Im November letzten Jahres veranstalteten Stefan Gotthold, Autor des bekannten Clear Sky-Blogs (@ClearSkyBlog), und ich eine sogenannte „Sternstunde“ in der Kita meines Sohnes. Auslöser war der Vorschlag während eines Elternabends, den Besuch des Planetariums am Insulaner (Film Regenbogenfisch und einige Sternbilder) inhaltlich fortzuführen. Im Rahmen einer ehrenamtlichen Tätigkeit für die betreffende Kitagruppe erarbeiteten Stefan und ich ein Konzept für diese Veranstaltung. Motivation und Durchführungsskript habe ich in diesem Blogartikel beschrieben.

Die Sternstunde wurde von der Kitaleitung, den Erzieherinnen, der teilnehmenden Kindergruppe und deren Eltern sehr gut aufgenommen, auch dank des abwechslungsreichen und kindgerechten Vortragsstils von Stefan. Sie sollte daher nicht alleine stehen bleiben. Stefan war ebenfalls Feuer und Flamme. Immerhin ist die pädagogische Aufbereitung astronomischer Themen fester Bestandteil seiner Motivation und Aktivitäten. So stand einer zweiten ehrenamtlich ausgeführten Veranstaltung nichts im Weg. Als Thema wurde dann „Sonne, Mond und Erde“ mit dem folgenden Leitfaden festgelegt:

  • Die Sonne unser Lebensspender.
  • Der Mond unser nächtlicher Begleiter.
  • Die Erde unser Lebensraum mit Tag und Nacht und Jahreszeiten.

Wie in der Sternstunde erarbeiteten Stefan und ich ein Skript. Schnell stellte sich heraus, dass eine Veranstaltung nicht ausreichen wird. 60 Minuten sollten pro Veranstaltung nicht überschritten werden. Aus diesem Grund verabredeten wir mit der zuständigen Erzieherin zwei einstündigen Sitzungen an verschiedenen Tagen. Der erste Teil sollte auf die Sonne und Erde eingehen. Der zweite Teil war dann für den Mond vorgesehen.

Als Highlights waren selbsterstellte Filme je Thema, Experimente und Magnetbuttons mit passenden Motiven zum Mitnehmen geplant. Ein Mix aus Fragen, Erläuterungen, Experimenten und Filmen soll für Abwechslung sorgen und die Kinder sowohl aktivieren, aber auch zwischenzeitlich entspannen.

Als Zugabe sollten den Erzieherinnen Ausmalvorlagen und die Idee zu einem Sonne-Mond-Erde-Sterne-Mobile mit übergeben werden. Ausmalvorlagen lassen sich u.a. auch im Internet finden. Wer über geeignete Grafiksoftware verfügt, kann die Ausmalvorlagen aus Fotos oder Farbbildern sogar selbst erstellen. Dies habe ich in diesem Blogartikel erläutert.

Da die Kita nicht über einen Fernseher oder einen Beamer verfügt, habe ich mir ein preiswertes kleines Gerät zugelegt. Es hat ca. 89 Euro gekostet und ist für Filme dieser Art von Vorstellungen sehr gut geeignet. Die Kombination aus Tablet, Beamer und ggf. Bluetooth Lautsprecher ist ausgesprochen effektiv. Man braucht nicht viel zu tragen und hat mit dem Tablet einen Film-, Bild- und Musikspeicher. Man muss allerdings beachten, dass Beamer dieser Preisklassen aufgrund der niedrigen Auflösung (800×600) nicht unbedingt für textliche Präsentationen geeignet sind.

Ein Teil des Equipments für die Astronomische Stunde in der Kita – Sonne – Mond – Erde

Letzter technischer Test

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Meine astronomischen Vorsätze in 2017

Wenn man schon nicht oft zur Beobachtung kommt – aufgrund schlechten Wetters oder man ist bei klarem Nachthimmel anderweitig verabredet 😉 – schreibe ich halt wieder einen Blogartikel. Da trifft es sich gut, dass Stefan Gotthold auf seinem Clear Sky-Blog zur Blogparade „Astronomische Vorsätze für 2017“ aufruft. Diesen Aufruf nutze ich auch deswegen gerne, weil er mir die Möglichkeit gibt, mir über mein Hobby Gedanken zu machen.

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Privatführung in der Archenhold Sternwarte Berlin beim BBSFT

Von Stefan Gotthold (@gottie29) organisiert findet einmal im Monat der Berliner & Brandenburger Sternfreundetreff (#bbsft) statt. Nachdem wir im Januar das Planetarium und die Sternwarte am Insulaner besucht hatten, stand heute eine Führung in der Archenhold Sternwarte in Berlin Treptow an. Diese wurde persönlich vom Leiter der Sternwarte, Felix Lühning, übernommen.

Was die Sternwarte besonders macht, ist der Große Refraktor. Über dessen Geschichte und die der Sternwarte kann beim Internetauftritt der Sternwarte (insbesondere in den beiden PDF-Artikeln) nachgelesen werden. Nur soviel: Der Große Refraktor ist das längste bewegliche Linsenfernrohr der Erde. Ursprünglich für die Gewerbeausstellung 1896 gedacht, verlief die Geschichte des Fernrohrs anders als gedacht und führte zur Gründung der Sternwarte in Treptow. Aufgrund technischer Schwierigkeiten wurde das Teleskop erst während der Gewerbeausstellung fertig. Es übte solch eine Faszination auf die Bevölkerung aus, dass an eine ernsthafte Forschung aufgrund der Besuchergruppen nicht zu denken war. Diese brachten nämlich Geld in die Kasse. Außerdem fehlten Archenhold die finanziellen Mittel, das Fernrohr wie geplant abzubauen. Die Eingaben von Archenhold bei der Politik führten dann zur Volkssternwarte in Treptow, die um das Teleskop gebaut wurde.

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Wie der 16. BBSFT einem Astronomiegeschichte vor der Haustür nahebringt

Von Stefan Gotthold organisiert findet einmal im Monat der Berliner & Brandenburger Sternfreundetreff (#bbsft, Sternfreundetreff Artikel auf Stefans Clear Sky-Blog) statt. Für den Januar hat sich Stefan etwas Besonderes ausgedacht: einen Besuch des Berliner Planetariums am Insulaner mit anschließender Besichtigung der Wilhelm-Foerster-Sternwarte.

In dieser Sternwarte steht das 12-Zoll-Bamberg-Refraktor ein Highlight der astronomischen Beobachtung in Berlin dar. Nähere Informationen zur Sternwarte und dem Refraktor finden sich auf der Webseite des Planetariums, Bild-der-Woche-Artikel von 1996, und auf Wikipedia.

Wilhelm-Foerster-Sternwarte Berlin 05.jpg
Wilhelm-Foerster-Sternwarte Berlin 05“ von Lienhard SchulzEigenes Werk. Lizenziert unter CC BY-SA 3.0 über Wikimedia Commons.

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Sind die schwarzen Löcher wirklich die alles vernichtenden Monster (Video)?

In diesem Blogartikel gehe ich der Frage nach, ob die schwarzen Löcher denn wirklich die alles vernichtenden Monster sind, wie man sie sich immer vorstellt. Dazu habe ich einen Film erstellt, in dem ich mit dem Programm „Universe Sandbox^2“ verschiedene Szenarien durchspiele.

Dieser Film ist quasi eine Premiere für mich. Statt mit eingeblendetem Text zu arbeiten versuche ich das Thema vorzutragen. Ich möchte um Nachsicht bitten, wenn alles noch nicht so flüssig erscheint. Moderation von Workshops oder Schulungen sind irgendwie etwas andere, als vor einem Bildschirm zu sitzen und Text passend zu Aktionen an der Software aufzunehmen 🙂

Wer an der Software „Universe Sandbox^2“ interessiert ist, kann sich beim Clear Sky-Blog einen ersten Überblick über das Programm verschaffen:

Ich habe auch schon ein Szenario durchgespielt und auf meinem Blog veröffentlicht:

Ich beziehe mich noch auf einen Artikel von Florian Freistetter zum Thema LHC (Large Hadron Collider) und seine erzeugten schwarzen Löcher:

Anmerkungen und Korrekturen schreibt bitte in den Kommentar zu diesem Blogartikel oder zum Youtube Film.