Meine Beobachtung des Merkurtransits am 09.05.16

Mit knapp 3-wöchiger Verspätung schreibe ich den Blogartikel zum Merkurtransit. Dieses Ereignis fiel dummerweise auf meinen ersten Arbeitstag nach einem Urlaub. Aber dank Zeitkonto konnte ich mir ein paar Stunden freinehmen.

Daten zum Merkurtransit

Hier die Daten zum Merkurtransit im Überblick, von Stefan Gotthold auf seinem Clear Sky-Blog bereitgestellt:

Infografik Merkurtransit 2016 von Clear Sky-Blog

Infografik Merkurtransit 2016 von Clear Sky-Blog

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Beobachtungsabend 06.05.16: M13, Mel 111, M5, Versuche M64 und Markarian’s Chain

Nach dem Beobachtungsabend vom 05. Mai konnte ich gleich am 06. Mai einen weiteren astronomischen Abend einlegen. Die Zielsetzungen waren einerseits die klassische Beobachtung mit Zeichungen ohne Fotografie. Diese sollten allerdings mit dem Tablet erfolgen, damit ich mehr Übung bekomme und die Funktionen bzw. Möglichkeiten der Zeichen-App ausloten kann. Des weiteren wollte ich mit der Black Eye Galaxie (M64) und Markarian’s Chain die Grenzen des lichtverseuchten Himmels über Berlin austesten. Dies dürfte allerdings wegen des kurz bevorstehenden Sommers keine gute Idee sein. Vielmehr müsste man dafür auf den Winter mit seinen langen und dunklen Nächten warten. Aber sei’s drum, evtl, schaffe ich es im nachfolgenden Winter vergleichende Beobachtungen zuführen.

Meine Beobachtungsobjekte am heutigen Abend sind in Beobachtungsreihenfolge

  • M13 (Herkules Cluster)
  • M64 (Black Eye Galaxie)
  • Mel 111 (Offener Sternhaufen)
  • Markarian’s Chain (Kette von optisch nahe beieinander liegenden Galaxien)
  • M5 (Kugelsternhaufen)

Equipment:

  • Teleskop – Celestron NexStar 8SE
  • Okular – wenn nicht anders angegeben, Baader Hyperion 24 mm (ca. 85-fache Vergrößerung)
  • Sternkarte – Sky Safari 5 Pro auf iPad Pro
  • Zeichnungen – iPad Pro, Apple Pencil, App „procreate“
  • Notizen – iPad Pro, App Noteshelf

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Beobachtungsabend 05.05.16: Neue Technik, Zeichnen mit iPad Pro, Jupiteraufnahmen , Versuch M51, M53

Seit dem 04.05.16 passierte etwas, was viele Hobbyastronomen zumindest in Berlin seit langem nicht mehr gewohnt waren: klare Nächte. Ich nutzte daher die Nächte vom 05. & 06. Mai 2016 für Beobachtungen und um einiges Neues auszuprobieren.

Heute stand an:

  • Neuer Smartphoneadapter für Astrofotografie (TS Optics universal Smartphone iPhone Adapter).
  • Einsatz eines Motorfokus (Celestron)
  • Jupiter als Testobjekt für die Astrofotografie mit dem neuen Smartphoneadapter
  • M51 (Whirlpool Galaxie): ein Versuch, etwas unter dem aufgehellten Stadthimmel Berlins zu sehen (und das noch kurz vor dem Sommer)
  • M53 (Kugelsternhaufen)
  • Versuch: beide Objekte statt mit Papier und Bleistift mit iPad Pro und Apple Pencil zeichnen.

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Astrofotografie mit dem iPhone Teil 4: TS-Optics universal Smartphone iPhone Adapter

Vor längerer Zeit habe ich mich mit dem Thema „Astrofotografie mit dem iPhone“ beschäftigt. In mehreren Blogartikeln testete ich die Anbringung meines iPhones mittels verschiedener Adapter am Teleskop, genauer am Okular. Nun wurde in einem kürzlich zurückliegenden Artikel vom Clear Sky-Blog ein weiterer Adapter erwähnt, der meine Aufmerksamkeit erregte: der „TS-Optics universal Smartphone iPhone Adapter mit direktem T2 Anschluß für Fotografie durch Teleskop oder Spektiv„. Dieser machte mich insbesondere dadurch neugierig, weil er sich über Schraubgewinde direkt mit meinen Baader Hyperion Okularen verbinden lassen kann. In diesem Blogartikel schreibe ich, wie sich dieser Adapter ggü. meinem bisherigen Favoriten behaupten würde, den Lens2Scope.

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Sternbild Widder: Das Fell über die Ohren gezogen und erobert von den Argonauten

Das Sternbild Widder (in der nachfolgenden Abbildung als Aries, The Ram bezeichnet) ist zwar in der Astronomie sehr geläufig. Der Anblick am Himmel gestaltet sich aber eher unspektakulär:

Eingerahmt zwischen den Sternbildern Perseus, Andromeda, Stier, den Fischen und dem Sternbild muss man schon genauer hinsehen, um die 4 Sterne des Sternbilds auszumachen. Ein Grund für das unscheinbare Aussehen wird aus der griechischen Mythologie abgeleitet: dem geopferten Widder wurde das Fell (das Goldene Vlies) abgenommen und ist somit vom Anblick nicht mehr spektakulär. Die folgende Animation zeigt das Sternbild Widder im Jahresverlauf:

Dieses Sternbild ist also nicht das ganze Jahr über am Nachthimmel zu sehen.

Der Widder gehört außerdem zu den 12 Tierkreiszeichen. Man muss aber zwischen Sternzeichen und Tierkreiszeichen unterscheiden. Denn beide haben bzgl. der Himmelsposition und ihrer Bedeutung nichts miteinander zu tun. Siehe dazu meinen Blogartikel „Von Sternbildern, Tierkreiszeichen und Asterismen„.

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