Hobbyastronomie: Vorbereitung der Beobachtungsnacht mit dem iPad – Teil 3

Dies ist der 3. Teil meiner Artikelserie darüber, wie ich mit dem iPad eine Beobachtungsnacht vorbereiten kann. Die Rahmenbedingungen und welche Software ich dafür zugrunde gelegt habe, entnehmen Sie bitte Teil 1.

Das beschriebene Anwendungsszenario ist wie folgt gegliedert:

  • Teil 1: Ich weiß, welche Objekte bzw. Ereignisse und Konstellationen ich beobachten möchten. Ich benötige aber die Information zum Objekt über den Tag und die Uhrzeiten für die beste Beobachtungszeit.
  • Teil 2:Ich möchte wissen, welche Objekte und ggf. Konstellationen an einem bestimmten Abend zu welcher Uhrzeit sichtbar sind. Wenn möglich möchte ich die Suche auf bestimmte Objekt-/Ereignisarten einschränken. Beispiele: Eingrenzung auf Sternhaufen, Mondkonstellationen beim Jupiter und Saturn.
  • Teil 3 (dieser Artikel): Der erste Abschnitt dieses Artikels behandelt die Features der Programme bzgl. der Informationen zu den Himmelsobjekten. Im zweiten Abschnitt geht es darum festzustellen, inwieweit ich eigene Informationen und Notizen zum Beobachtungsabend bzw. zu Objekten erfassen kann, ohne das Programm nicht verlassen muss. Der dritte Abschnitt behandelt Aufsuchhilfen, welche sicherstellen sollen, dass der Beobachter letztendlich auch das korrekte Objekt im Sichtfeld hat.

Ursprünglich sollte der Frage

„Inwieweit kann ich eigene Informationen und Notizen zum Beobachtungsabend bzw. zu Objekten erfassen, ohne das Programm nicht verlassen zu müssen?“

ein eigener Teil in dieser Blogserie gewidmet werden. Die angebotenen Funktionen sind allerdings leider recht spärlich bis gar nicht vorhanden. Somit ist ein eigener Blogartikel dafür nicht notwendig. Ein wesentlicher Grund für diesen Teil war die Problematik der Dunkelgewöhnung des Auges. Diese wird durch die Rotlichtanzeige im Programm unterstützt. Dieser Modus funktioniert allerdings nur im Astronomieprogramm selbst. Sobald ich das Programm verlasse, um z.B. Informationen zu einem Beoachtungsojekt zu recherchieren, wird die Dunkelgewöhnung des Auges zerstört. Der Zwang, das Astronomieprogramm zu verlassen, hat sich jetzt allerdings für mich erledigt. Eine durchgehende Rotlichtdarstellung beim iPad (und generell bei mobilen Geräten) lässt sich durch einen sogenannten Red Film herstellen, eine rote Folie, die über dem Display angebracht wird. Näheres dazu werde ich in einem separaten Blogartikel sagen.

Die folgenden Ausführungen sind gegliedert nach:

  • Objektinformationen des Astronomieprogramms
  • Eigene Informationen zum Beobachtungsabend eintragen
  • Aufsuchhilfen

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