Update: Red Film für Tabletts, Smartphones, Computer und Digitalkameras

In meinem Blockartikel vom 17.07.13 beschreibe ich den Einsatz von Red Film Folien für Tablets, Smartphones usw.für die Beobachtungsnächte. Durch sie soll die Störung der Augenadaption in der Dunkelheit vermieden werden. Ihr Einsatz empfiehlt sich immer dann, wenn neben dem reinen Einsatz der Astronomie App auch noch andere Aktivitäten auf dem Computer bzw. Mobilgerät erfolgen sollen. Denn dann reicht die obligatorische Nachtsichteinstellung bei der Anzeige des Sternenhimmels in der Astronomie App nicht mehr aus. Als Beispiele seien die Wikipedia-Ansicht in etlichen der Astronomie Apps, als PDF abgelegte Aufsuchhilfen und das Versenden von kurzfristigen Statusmeldungen per Twitter / Google+ usw. genannt. Mit Verlassen der Sternenhimmelanzeige schalten zumindest die Mobilgeräte in die normale Weißlichtbeleuchtung zurück.

Nach längerer Abstinenz in 2013 habe ich jetzt wieder meine Aktivitäten zur Hobbyastronomie aufgenommen. Ich musste dabei feststellen, dass der Einsatz des Red Film auf Probleme stoßen kann. Gründe hierfür sind z.T. die stark geänderten Benutzeroberflächen ab Apples iOS7 für iPhone und iPad. Es scheint derzeit schick zu sein, Elemente in der Benutzeroberfläche mit z.T. schlechten Kontrasten einzubauen.

Vollständigen Artikel lesen

Hobbyastronomie: Red Film für Tabletts, Smartphones, Computer und Digitalkameras

Tabletts und Smartphones bieten sich als Hilfsmittel für Beobachtungsnächte an. Nur zerstört die helle Anzeige auf dem Bildschirm die sogenannte Dunkeladaption des Auges. Die Gewöhnung des Auges ist für den (Hobby-) Astronomen deshalb wichtig, weil er erst danach in der Lage ist, lichtschwache Objekte am Himmel direkt bzw. mit Teleskop zu erkennen. Genaue Erläuterungen finden sich z.B. unter hier (Messerforum), hier (Spektrum.de) und hier (Taunus Astronomie Blogspot).

Es dauert einige Zeit (30 bis 45 Minuten), bis die Augen sich vollständig auf die Dunkelheit umgestellt haben. Daher ist es sehr wichtig, dass hier kein helles Licht die Gewöhnung unterbricht oder gar zunichte macht, auch nicht das helle Bildschirmlicht elektronischer Geräte.

Eine Standardfunktion bei Astronomiesoftware ist die sogenannte Nachtsicht (Night Vision). Wenn sie eingeschaltet wird, erscheint der gesamte Bildschirm wie durch einen roten Filter. Auf Desktop- und Notebookrechnern wird die Nachtsicht (Night Vision) i.d.R. als generelle Monitordarstellung aktiviert. D.h. hier verbleibt der Monitor in diesem Modus, auch wenn sich das Programm nicht im Vordergrund befindet, z. B. beim Astronomieprogramm Starry Night Pro Plus 6 unter MacOS X.

Rubylith Red Maskin Film für Displays

Bei Tabletts und Smartphones stellt sich die Situation leider anders dar. Konkret bei iOS und den mir bekannten Programmen ist die Nachtsicht nur im Programm aktiv. Sobald man dieses Programm verlässt, schaltet die Bildschirmanzeige wieder zum normalen hellen Darstellung zurück. Etliche Programme, z.B. Starmap HD, besitzen die Möglichkeit, direkt Objektinformationen aus Wikipedia anzuzeigen, ohne das Programm verlassen zu müssen. Aber diese Informationen werden im ebenfalls nur weißen Licht und nicht im Modus der Nachtsicht dargestellt. Siehe hierzu meinen 3. Blogartikel zur Serie „Vorbereitung der Beobachtungsnacht mit dem iPad“.

Vollständigen Artikel lesen