Astronomie ohne Teleskop am 02.01.17: Mondsichel zwischen Venus und Mars

Seit dem Silvesterabend lässt sich der Vorbeizug des Mondes an Venus und Mars am früh-abendlichen Himmel beobachten. Dazu muss es nicht einmal dunkel sein. Es fing am 30. Dezember mit einer sehr schmalen Mondsichel nach dem Neumond vor der Venus an. Meine Beobachtung vom 31.12.16 habe ich in diesem Blogartikel dokumentiert.

Heute war wieder ein freier Himmel, den ich ausnutzte. Der Mond nimmt weiter zu und befindet sich jetzt zwischen Venus und Mars:

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Konstellation Mond zwischen Venus und Mars

Nachfolgend eines der ersten Fotos gegen 16:50 Uhr

Mond zwischen Venus und Mars über Wolken am 02.01.2017

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Astronomie ohne Teleskop am 31.12.16: Mondsichel – Venus – Mars im Sonnenuntergang

Der Silvestertag war bis ca. 18 Uhr bei uns in Berlin sehr sonnig und wolkenfrei. Daher habe ich mich nachmittags nochmal auf die Terrasse gestellt, um mir die beim Sonnenuntergang sichtbare Konstellation der schmalen Mondsichel, Venus und Mars anzuschauen:

Warten auf die Mondsichel beim Sonnenuntergang am 31.12.16

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Beobachtungsabend 10.09.16: Der Mond – 8,6 Tage alt

Turnusgemäß kam der Mond heute schon früh bei uns in den sichtbaren Bereich, weit vor dem Sonnenuntergang. Da der Himmel wolkenlos war, nutzte ich den Abend ein bisschen für die Beobachtung und Mondfotografie. Unser Junior half wieder beim Aufbau des Teleskops und führte die Funktionskontrolle der Goto-Steuerung durch. 😀

Er zeigt sich auch sehr interessiert und schaute durch den Sucher sowie das Okular. Ich schloss außerdem das iPhone am Teleskop an und streamte die Beobachtung auf den Fernseher. Im Wechsel mit der Beobachtung durch das Okular und per iPhone auf dem Fernseher schaute ich mir verschiedene Bereiche und speziell den Krater Tycho an. Dieser zeigte einen schönen Schattenwurf sowohl vom Wall auf den Boden als auch vom Zentralberg. Junior erkannte den Krater Tycho später am Fernseher sogar wieder und sprach vom Berg mit dem Schatten.

Auf Twitter herrscht bei guten Wetter eine rege Kommunikation zwischen den Hobbyastronomen. Vom iPhone am Teleskop konnte ich meine Bilder zeitnah posten und zeitnah kamen dann auch Rückmeldungen bzw. Favs:

Mond auf den Fernseher gestreamt - Feedback von Astronomie Twitter Community
Mond auf den Fernseher gestreamt – Feedback von Astronomie Twitter Community

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Mars wandert zwischen Saturn und Antares hindurch und Versuche, Startrailbilder zu erstellen

Die vergangenen hochsommerlichen Tage und Nächte ab dem 24. August waren durchgehend wolkenfrei. Das nutzte ich, um mich in der Erstellung von Startrailbildern zu üben. Außerdem gab es mit bloßem Auge eine interessante Planetenkonstellation am abendlichen Himmel zu sehen.

Erstellung von Sterntrail Bildern

Bisher hatte ich Star- und ISS-Trailbilder mit dem speziellen Live Composite Modus meiner Olympus M10 erstellt. Dies hat den Vorteil, dass das Bild sofort ohne Nachbearbeitung verfügbar ist. Außerdem kann man schon während der Aufnahmezeit die Entwicklung des Bildes in Echtzeit verfolgen. Diese Vorgehensweise hat allerdings einen entscheidenden Nachteil: das Bild ist versaut, wenn unverhofft eine unerwartete Lichtquelle in das Bild gerät. Außerdem ist man gezwungen, noch in dunkler Nacht weit vor dem Sonnenaufgang den Wecker zu stellen. Denn ansonsten wird die Dämmerung oder das Morgenlicht mit in das Ergebnisbild integriert. Die Chance einer nachträglichen Bearbeitung bzw. Deaktivierung unerwünschter Bilder gibt es nicht.

Daher ist es bei unbegleiteten Startrail Aufnahmen am besten, Einzelaufnahmen zu erstellen und diese mit einem entsprechenden Programm zu einem Startrailfoto zusammen zu setzen. Ich nutzte das Programm „Startrails“ von Achim Schaller, welches für Windows zur Verfügung steht. Dieses bietet auch die Möglichkeit, durch den Algorithmus Lighten-Screen-Blend Lücken zwischen den Sternpunkten aufzufüllen. Außerdem kann es Videos erstellen, in denen der Aufbau des Startrailfotos quasi nachverfolgt werden kann. Diese letzte Funktion scheiterte bei mir leider immer wieder mit der Fehlermeldung, dass der Arbeitsspeicher nicht ausreicht. Nun, 16 GB allein für die Windowszuordnung sollten reichen, insbesondere wenn ich das kleinste angebotene Bildformat mit 15 Bildern pro Sekunde auswähle. Wie dem auch sein, ich habe mir dann mit dem Programm „Star Trails“ (5,99 EUR) für Mac OS X von Jose Luis Cambero ausgeholfen.

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Meine Beobachtung des Merkurtransits am 09.05.16

Mit knapp 3-wöchiger Verspätung schreibe ich den Blogartikel zum Merkurtransit. Dieses Ereignis fiel dummerweise auf meinen ersten Arbeitstag nach einem Urlaub. Aber dank Zeitkonto konnte ich mir ein paar Stunden freinehmen.

Daten zum Merkurtransit

Hier die Daten zum Merkurtransit im Überblick, von Stefan Gotthold auf seinem Clear Sky-Blog bereitgestellt:

Infografik Merkurtransit 2016 von Clear Sky-Blog
Infografik Merkurtransit 2016 von Clear Sky-Blog

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