Astronomie ohne Teleskop: Vorschau für November 2017

In dieser Blogartikelserie gebe ich eine Vorschau auf den Sternhimmel des nächsten Monats und von astronomischen Ereignissen, die ohne Teleskop betrachtet werden können. D.h. es werden nur das bloße Auge oder maximal ein Fernglas benötigt.

Verlinkung innerhalb dieser Serie:

Sonnenaufgang und -untergang, Mondsichtbarkeiten

Die Sonnenaufgangs- und untergangszeiten im Oktober sind für Berlin wie folgt:

  • 01.11.17: Aufgang: 07:02, Untergang: 16:36 (MEZ)
  • 16.11.17: Aufgang: 07:30, Untergang: 16:11 (MEZ)
  • 30.11.17: Aufgang: 07:53, Untergang: 15:56 (MEZ)

Die folgende Tabelle der Monddaten wurde mit calsky.com erstellt. Sie gelten für Berlin:

Mondphasen, Auf- und Untergangszeiten 

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Spacecraft Mission News (English, German) – 26.10.17

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Wenn der Astrozwerg „Der Mond ist da“ ruft …

… dann muss man ganz schnell mit Fotoapparat und Stativ auf die Balkonterrasse, um die Wolkenlücke auszunutzen. Nach dem Neumond am 19.10. zeigt sich der Mond derzeit kurz nach Sonnenuntergang mit einer schmalen Sichel. Heute sind ca. 13% der uns zugewandten Mondseite beleuchtet, bei einem Mondalter von ca. 3,9 Tagen.

Es blieb allerdings nur wenig Zeit für die Aufnahmen, da die Wolkendecke nur wenige Lücken aufwies:

Die Mondsichel am 23.10.17, 19:33 Uhr
Die Mondsichel am 23.10.17, 19:33 Uhr, beim Kirchtturm

Nach noch nicht einmal zwei Minuten verzog sich der Mond dann wieder hinter den Wolken:

Die Mondsichel am 23.10.17, 19:33 Uhr, wird wieder von Wolken verdeckt.

Was bleibt ist die Freude des Juniors, da ich auf seinen Zuruf hin wie verrückt zu den Schuhen, dem Stativ und Fotoapparat gejagt bin und immerhin noch ein paar Fotos schießen konnte. 😀

Spacecraft Mission News (English, German) – 19.10.17

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First Detection of Gravitational Waves from Neutron-Star Crash Marks New Era of Astronomy
A new era of astronomy has begun. For the first time ever, scientists have spotted both gravitational waves and light coming from the same cosmic event – in this case, the cataclysmic…
ESA Science & Technology: INTEGRAL sees blast travelling with gravitational waves
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NASA Missions Catch First Light from a Gravitational-Wave Event
For the first time, NASA scientists have detected light tied to a gravitational-wave event, thanks to two merging neutron stars in the galaxy NGC 4993, located about 130 million light-years…
Infrared View of NGC 4993, Host Galaxy to a Neutron Star Merger
Infrared View of NGC 4993, Host Galaxy to a Neutron Star Merger
NASAs Spitzer Space Telescope has provisionally detected the faint afterglow of the explosive merger of two neutron stars in the galaxy NGC 4993. The event, labeled GW170817, was initially detected nearly simultaneously in gravitational waves and gamma rays, but subsequent observations by many dozens of telescopes have monitored…
ESA Science & Technology: Hubble observes source of gravitational waves for the first time [heic1717]
The NASA/ESA Hubble Space Telescope has observed for the first time the source of a gravitational wave, created by the merger of two neutron stars. This merger created a kilonova – an…
Gravitationswellen: Wenn Neutronensterne verschmelzen
Zum ersten Mal haben Astronominnen und Astronomen die Gravitationswellen, also die Kräuselungen der Raumzeit, und das Licht von zwei verschmelzenden Neutronensterne beobachtet. Mit dem…
Neue Ära der Astronomie: Gravitationswellen und Licht vom selben Ereignis - der ersten "Kilonova" - Abenteuer Astronomie
Die Ära der “ Multi-Messenger-Astrononomie“ ist im August angebrochen: Zum ersten Mal wurden von derselben kosmischen Explosion sowohl Gravitationswellen wie ein Gammastrahlen-Blitz und…

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Beobachtungsabend 15.10.17 – Jungfernbeobachtung mit Teleskop-Akku

Der wolkenlose Himmel des schönen Herbsttags setzte sich am Abend und in der Nacht fort. Daher nutzte ich die Gelegenheit, mein Teleskop aufzubauen. Heute sollte auch der neue Teleskop-Akku zu Einsatz kommen, den ich mir vor kurzem gekauft habe. Damit soll das nervige Verlegen der Steckerleisten aus dem Wohnzimmer heraus auf die Terrasse entfallen. Außerdem stellen die auf dem Boden liegenden Kabel außerdem Stolperfallen dar.

Folgende Objekte habe ich beobachtet:

  • Doppelsternhaufen NGC 884 & 869
  • Kugelsternhaufen M15
  • Ein kurzer Blick auf die Planeten Uranus und Neptun
  • Andromedagalaxie (M31)
  • Besuch bei den Plejaden

Viel ist es nicht geworden. Ich hatte mir gerade beim Doppelsternhaufen viel Zeit mit der Beobachtung gelassen. Hier hatte ich dann auch versucht, meine Beobachtung ein bisschen zu zeichnen. Außerdem verschwendete ich anfangs viel Zeit mit dem Alignment des Teleskops. Die Steuerung war nämlich der Meinung, die ersten drei Versuche mit dem Fehler „Mismatch“ zu kommentieren. Erst die vierte Sternauswahl wurde mit einem OK quittiert. Die Ausrichtung schien mir heute aber sehr gelungen zu sein. Selbst mit einem 10mm Okular (ca. 203-fache Vergrößerung) gelang es der GoTo Steuerung, das angesteuerte Objekt fast zentral in das Sichtfeld zu bringen.

Zum Abschluss des Beobachtungsprotokolls gehe ich dann noch ein bisschen auf die verwendeten Hilfsmittel ein (Akku, iPad als Notizbuch und Zeichenbrett).

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