Was denn nun: Kann SkySafari 4.1 für iOS Celestron Teleskope per SkyQ Link steuern oder nicht?

Am Morgen des 23.09.14 zeigte mir die Apple Store App diverse Updates an. Ein Update betraf die App SkySafari. Die Updatebeschreibung sagt unter anderem „2) Support for Celestron Evolution telescopes and Celestron SkyQ Link.“

SkySafari 4.1 im iTunes Store

SkySafari 4.1 im iTunes Store

Darauf hin habe ich freudestrahlend einen Tweet abgeschickt, dass ich dies demnächst in meinem Blog beschreiben werden. Als das Teleskop dann fertig auf der Terrasse stand, kam die Ernüchterung. Ich fand in den Einstellungen keinen Hinweis, dass SkySafari irgendwie mit dem SkyQ Link WiFi Adapter umgehen kann. Nur die Einstellungen für den hauseigenen WiFi Adapter (SkyFi) werden angeboten:

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Teil B zu: Steuerung von Celestron Teleskopen mit iPad / iPhone und SkyQ Link (Teil 4)

iPad und Handcontroller Teleskop

In den Teilen 3 & 4 meiner Serie „Steuerung von Celestron Teleskopen mit iPad / iPhone und SkyQ Link“ habe ich die Teleskopsteuerung mit der App SkyPortal von Celestron beschrieben. Eine Frage blieb dabei noch offen:

„Ist eine Align mit der Handsteuerung des Teleskops möglich, welches dann an die App SkyPortal übergeben wird ?“

Nach einem Test heute Abend kann ich sagen: Nein, es wird kein Alignment vom Teleskop an die App SkyPortal (aktuelle Version 1.2) übertragen.

Zuerst habe ich das 3-Star-Alignment mit dem Handcontroller durchgeführt. Danach startete ich die App SkyPortal auf meinem iPad. Mittels „Connect“ (nicht Connect & Align!) stellte ich die Verbindung her. Das Fadenkreuz für das Teleskop wurde an einer völlig anderen Position angezeigt (NW), als das Teleskop ausgerichtet war (Süden). Ich konnte das Teleskop mit den Tasten steuern. Doch fand sich keine Einstellung in SkyPortal, mit der ich das Alignment der App mit dem Teleskopalignment „übernehmen“ konnte.

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Der Supermond am 9. September 2014

Supermond Sept. 14

In den Massenmedien wurde schon über den „Supermond“ am 10. August 2014 geschrieben. Fundierte Informationen hierzu finden sich in den Blogartikeln vom Clear Sky-Blog und von Astrodicticum simplex. Kurz gesagt ist die Begründung, dass der Mond keiner exakte Kreisbahn um die Erde folgt, sondern eine Ellipse. Somit kommt er der Erde mal näher und mal entfernt er sich weiter. Wenn der Mond in Erdnähe zusätzlich noch als Vollmond sichtbar ist, kommt es zur Erscheinung des sog. Supermonds. Der Begriff des Supermonds ist allerdings kein wissenschaftlicher. In der Presse ist er aber sehr gut geeignet, um Aufmerksamkeit zu erregen 🙂

Im oben beschriebenen Artikel vom Clear Sky-Blog wird noch auf einen weiteren Effekt verwiesen, der den Vollmond größer aussehen lässt, wenn er in Horizontnähe steht. Hierbei handelt es sich wohl um eine optische Täuschung. Die Spekulationen über den Grund für diesen Größen-Effekt zogen sich lt. Wikipedia (Sept. 2014) über Jahrtausende hinweg. Lange Zeit ging man von einem Effekt in der Atmosphäre aus. Die heute gängige – aber wohl nicht abschließend bestätigte – Erklärung ist die einer optischen Täuschung (siehe den vorgehend genannten Wikipedia-Artikel).

Da das Wetter unbeständig war, habe ich mich mit der Camera (Olympus E620) heute auf die Terrasse gestellt, um vor der Ankunft der großen Wolkenfront wenigstens diesmal ein paar Fotos schießen zu können. Das Dumme ist, dass ich aus welchem Grund auch immer, zu Anfang mit der Einstellung ISO 2500 fotografiert habe. So sind die ersten Bilder mit dem Mond leider sehr körnig geworden. Das habe ich leider zu spät bemerkt. Dann kamen auch schon die Wolken mit ihren Stimmungsvollen Effekten im Mondlicht. Um kurz nach 21 Uhr war der Mond leider ganz verschwunden.

Hier nun ein drei Bilder mit Bearbeitungseffekten (die ersten beiden Bild). Mit einem bisschen Glück bekomme ich morgen eine zweite Change.