Spaziergang in Berlin von Machtzentrale zum Kommerz

Es ist immer das Gleiche: man wohnt lange (oder seit immer) in der Stadt und es gibt immer noch Gebiete, die man selbst noch nie aufgesucht hat. In Berlin ist die Situation die, dass sich Bereiche durch Um- und Neubau wandeln. So auch die Wege an der Spree in der Nähe des Reichstags, des Bundeskanzleramts, ARD Hauptstadtstudio usw. Ich fahre an diesem Areal schon seit Jahren vorbei, bin dort allerdings nie entlanggelaufen. Außerdem bietet Berlin eine sehr kurze U-Bahn (die Kanzlerbahn) vom Hauptbahnhof zum Brandenburger Tor. Obwohl auch ich dafür bezahlt habe, nutzte ich diese Bahn bisher nie.

Beginn ist der Hauptbahnhof. Na gut, dieser ist bekannt. Wenn man sich Zeit nimmt und nicht nur dort entlang hetzt, so bieten sich aber auch außergewöhnliche Anblicke. Dies liegt darin, dass der Bahnhof über viele Ebenen geht und der Innenbereich offen gestaltet ist:

Jetzt verlässt man den Bahnhof nach „hinten“ hinaus, zum Washingtonplatz. Der Streckenverlauf ist als Karte in Google Maps dargestellt. Sollten Sie die eingebettete Karte in diesem Beitrag nicht sehen, folgen Sie bitte diesem Link:

Vom Washingtonplatz geht es über die Brücke zur Willy-Brandt-Straße. Hier ergibt sich beim Weg zur Brücke ein schöner Anblick dieser Brücke vor dem Gebäude des Bundeskanzleramts:

Am anderen Ende der Brücke geht es dann Richtung Friedrichstraße am Uferweg weiter. Der Weg wirkt sehr kahl und leer. Vielleicht ändert sich dies zum Sommer. An einigen Stellen wurde begonnen, Verkaufsstände zu bauen. Wahrscheinlich wird es dann sehr voll werden und jede Menge Musik, Getränke und Lebensmittel geben.

An der Konrad-Adenauer-Straße haben wir die Seite gewechselt. Zumindest an diesem Tag war die Seite, an der der Kindergarten liegt, vom Bundesgrenzschutz gesperrt worden. Auf der anderen Uferseite ging es dann am Paul-Löbe-Hause weiter bis zur Wilhelmstr. Im Blickfeld war das ARD Hauptstadtstudio. Dort mussten wir die Seite wechseln, um am Wasser weiterlaufen zu können. Der Weg zur Friedrichstraße ist allerdings nicht sehr schön. Erst ab der Friedrichstraße, wo wir wieder auf die andere Uferseite wechselten, wurde es sehenswert. Cafes, Restaurants, Sandwege mit Sitzgelegenheiten und abschließend der Blick auf die Museen sorgen für Abwechslung.

An den Museen angekommen, wandelten wir wieder auf bekanntem Terrain. Hier der Anblick der Alten Nationalgalerie:

Weiter geht es an dem Boulevard „Unter den Linden“ und Karl-Liebknecht-Straße bis zum Fernsehturm am Alexanderplatz:

Es gibt noch eine Berliner Besonderheit, die bisher sehr kurze U-Bahnlinie U55. Sie geht vom Hauptbahnhof bis zum Brandenburger Tor. Der Anblick der Strecke des Liniennetzes wirkt recht ungewöhnlich. Der Berliner ist i.d.R. an längere Strecken gewöhnt:

Abschließend noch ein Bild des U-Bahnhofs am Hauptbahnhof:

Als U-Bahn Lokführer wird es recht monoton sein, als einziger Zug auf der Strecke mehrere Dutzend Male hin und her zu pendeln. Allerdings muss er oft als Touristeninformation herhalten.

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