Die Waage – Sinnbild für Gerechtigkeit und die Prüfung für das Paradies

Heute möchte ich im Rahmen der Artikelserie zu den Sternbildern auf die Waage eingehen. Die Waage gehört zu den Tierkreiszeichen – siehe Abgrenzung zwischen Tierkreiszeichen und Sternbildern in meinem Blogartikel „Von Sternbildern, Tierkreiszeichen und Asterism“ – und hat daher schon aus diesem Grund seine Wurzeln in der Antike. Das Besondere an Sternbild Waage ist, dass als Tierkreiszeichen das einzige unbelebte Objekt im Tierkreis darstellt. Die übrigen elf Tierkreiszeichen stellen Tiere oder Menschen dar.

Die Waage ist nur für kurze Zeit im Jahr am nächtlichen Sternenhimmel zu sehen. Daher bietet sich ein Blogartikel zum Zeitpunkt ihrer besten Sichtbarkeit im Juni an.

Die nachfolgenden Bilder zeigen die Waage am Sternenhimmel zwischen Skorpion und Jungfrau. Unter Herkunft und Mythologie wird erläutert, was die Waage mit diesen beiden Sternbildern zu tun hat.

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Mein Beobachtungsabend am 24. Mai 2015 mit Mond, Saturn, M13, Haar der Berenike

Beobachtete Objekte / Ziel des Beobachtungsabends

Fokus des heutigen Beobachtungsabends sollten meine beiden neuen Okulare Baader Hyperion 5mm und 24mm sein. Um eine Vergleichbarkeit herzustellen, nahm ich mir bekannte Objekte vor. Doch leider machten dann Wolken einer ausführlich Beobachtungsnacht einen Strich durch die Rechnung. Daher verblieben

  • der Mond knapp vor seinem ersten Viertel,
  • der Saturn,
  • M13 (Herkulescluster)
  • Fotos vom Stativ: Saturn und Skorpion, Berenike mit Mel 111

Verwendetes Instrument

Schmidt-Cassegrain, Celestron NexStar SE 8

Instrumentendaten:

  • Brennweite (mm): 2032
  • Durchmesser (mm): 203
  • Öffnungsverhältnis (f/x): 1/10

Okulare:

  • Baader Hyperion 24mm; 84,67-fache Vergrößerung
  • Baader Hyperion 5mm; 406,4-fache Vergrößerung

Kamera:

  • iPhone 5S
  • ProCamera 8 App für die Aufnahmen; bis 6-facher digitaler Zoom

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