Beobachtungsabend 10.09.16: Der Mond – 8,6 Tage alt

Turnusgemäß kam der Mond heute schon früh bei uns in den sichtbaren Bereich, weit vor dem Sonnenuntergang. Da der Himmel wolkenlos war, nutzte ich den Abend ein bisschen für die Beobachtung und Mondfotografie. Unser Junior half wieder beim Aufbau des Teleskops und führte die Funktionskontrolle der Goto-Steuerung durch. 😀

Er zeigt sich auch sehr interessiert und schaute durch den Sucher sowie das Okular. Ich schloss außerdem das iPhone am Teleskop an und streamte die Beobachtung auf den Fernseher. Im Wechsel mit der Beobachtung durch das Okular und per iPhone auf dem Fernseher schaute ich mir verschiedene Bereiche und speziell den Krater Tycho an. Dieser zeigte einen schönen Schattenwurf sowohl vom Wall auf den Boden als auch vom Zentralberg. Junior erkannte den Krater Tycho später am Fernseher sogar wieder und sprach vom Berg mit dem Schatten.

Auf Twitter herrscht bei guten Wetter eine rege Kommunikation zwischen den Hobbyastronomen. Vom iPhone am Teleskop konnte ich meine Bilder zeitnah posten und zeitnah kamen dann auch Rückmeldungen bzw. Favs:

Mond auf den Fernseher gestreamt - Feedback von Astronomie Twitter Community
Mond auf den Fernseher gestreamt – Feedback von Astronomie Twitter Community

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Beobachtungsabend 05.05.16: Neue Technik, Zeichnen mit iPad Pro, Jupiteraufnahmen , Versuch M51, M53

Seit dem 04.05.16 passierte etwas, was viele Hobbyastronomen zumindest in Berlin seit langem nicht mehr gewohnt waren: klare Nächte. Ich nutzte daher die Nächte vom 05. & 06. Mai 2016 für Beobachtungen und um einiges Neues auszuprobieren.

Heute stand an:

  • Neuer Smartphoneadapter für Astrofotografie (TS Optics universal Smartphone iPhone Adapter).
  • Einsatz eines Motorfokus (Celestron)
  • Jupiter als Testobjekt für die Astrofotografie mit dem neuen Smartphoneadapter
  • M51 (Whirlpool Galaxie): ein Versuch, etwas unter dem aufgehellten Stadthimmel Berlins zu sehen (und das noch kurz vor dem Sommer)
  • M53 (Kugelsternhaufen)
  • Versuch: beide Objekte statt mit Papier und Bleistift mit iPad Pro und Apple Pencil zeichnen.

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Astrofotografie mit dem iPhone Teil 4: TS-Optics universal Smartphone iPhone Adapter

Vor längerer Zeit habe ich mich mit dem Thema „Astrofotografie mit dem iPhone“ beschäftigt. In mehreren Blogartikeln testete ich die Anbringung meines iPhones mittels verschiedener Adapter am Teleskop, genauer am Okular. Nun wurde in einem kürzlich zurückliegenden Artikel vom Clear Sky-Blog ein weiterer Adapter erwähnt, der meine Aufmerksamkeit erregte: der „TS-Optics universal Smartphone iPhone Adapter mit direktem T2 Anschluß für Fotografie durch Teleskop oder Spektiv„. Dieser machte mich insbesondere dadurch neugierig, weil er sich über Schraubgewinde direkt mit meinen Baader Hyperion Okularen verbinden lassen kann. In diesem Blogartikel schreibe ich, wie sich dieser Adapter ggü. meinem bisherigen Favoriten behaupten würde, den Lens2Scope.

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Mein Beobachtungsabend am 24. Mai 2015 mit Mond, Saturn, M13, Haar der Berenike

Beobachtete Objekte / Ziel des Beobachtungsabends

Fokus des heutigen Beobachtungsabends sollten meine beiden neuen Okulare Baader Hyperion 5mm und 24mm sein. Um eine Vergleichbarkeit herzustellen, nahm ich mir bekannte Objekte vor. Doch leider machten dann Wolken einer ausführlich Beobachtungsnacht einen Strich durch die Rechnung. Daher verblieben

  • der Mond knapp vor seinem ersten Viertel,
  • der Saturn,
  • M13 (Herkulescluster)
  • Fotos vom Stativ: Saturn und Skorpion, Berenike mit Mel 111

Verwendetes Instrument

Schmidt-Cassegrain, Celestron NexStar SE 8

Instrumentendaten:

  • Brennweite (mm): 2032
  • Durchmesser (mm): 203
  • Öffnungsverhältnis (f/x): 1/10

Okulare:

  • Baader Hyperion 24mm; 84,67-fache Vergrößerung
  • Baader Hyperion 5mm; 406,4-fache Vergrößerung

Kamera:

  • iPhone 5S
  • ProCamera 8 App für die Aufnahmen; bis 6-facher digitaler Zoom

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iPad und Handcontroller Teleskop

Hobbyastronomie mit dem iPad: Teleskopausrüstung in Astronomie Apps

Da ich meine Lieferung der neuen Teleskopausrüstung derzeit wegen des wolkenverhangenen Himmels leider nicht praktisch ausprobieren konnte, widmete ich mich der Aktualisierung einiger Astronomieprogramme bzgl. meiner Ausrüstung. Neu hinzugekommen sind:

  • Baader Hyperion 5mm
  • Baader Hyperion 24mm
  • Skywatcher Sucherfernrohr 9×50
  • Omegon Reducer x0,5

Es werden sich jetzt einige fragen: Was soll die Teleskopausrüstung in einem Astronomieprogramm. Ganz einfach: mit den entsprechenden Daten des Teleskops und den Optiken ist es möglich, sich das Himmelsobjekt bzw. den Himmelsbereich im Programm so darstellen zu lassen, wie es durch das Okular oder Sucherfernrohr erfasst wird. Das Stichwort hierzu ist „Field of View“ (FOV), der Blickwinkel des angepeilten Himmelsausschnitts, wie er durch das Okular oder Fernrohr auf Basis deren Vergrößerung gesehen wird.

So kann man bei der Planung des Beobachtungsabends schon im Vorfeld prüfen, wie das Himmelsobjekt unter verschiedenen Vergrößerungen, d.h. verschiedenen Okularen angezeigt wird. Ein Beispiel ist der Sternenhaufen Mel 111 im Sternbild „Haar der Berenike“. Dieser ist so großflächig, dass er nur mit einer extrem niedrigen Vergrößerung erfasst wird, z.B. Fernglas oder Sucherfernrohr des Teleskops. Blickt man durch das Teleskop, wird man diesen Sternhaufen nicht vollständig überblicken können. Hier zuerst der Anblick des Sternhaufens im Programm SkySafari 4 Pro

Mel 111 ohne FOV Anzeige
Mel 111 ohne FOV Anzeige

Im Programm kann man unter den „Setting – Equipment“ Teleskop, Okulare, Ferngläser, Suchfernrohre und Fotoapparte angeben:

Equipment in SkySafari
Equipment in SkySafari

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