Astronomie ohne Teleskop: Mai 2018

In dieser Blogartikelserie gebe ich eine Vorschau von astronomischen Ereignissen und Konstellationen, die ohne Teleskop betrachtet werden können. D.h. es werden nur das bloße Auge oder ein Fernglas benötigt.

Bitte beachten:

Die Zeiten werden in mitteleuropäischer Sommerzeit (MESZ) angegeben.

Verlinkung innerhalb dieser Serie:

Sonnenaufgang und -untergang, Mondsichtbarkeiten

Die Sonnenaufgangs- und untergangszeiten sind für Berlin:

  • 01.05.18: Aufgang: 05:35, Untergang: 20:32
  • 16.05.18: Aufgang: 05:09, Untergang: 20:57
  • 31.05.18: Aufgang: 04:50, Untergang: 21:18

Die folgende Tabelle der Monddaten wurde mit calsky.com erstellt. Sie gelten für Berlin:

Mondphasen Mai 2018 Mondphasen Mai 2018

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Spacecraft Mission News (English, German) – 26.04.18

Front Page / Titelseite

Europe has launched the seventh of its Sentinel Earth observation satellites as part of its multi-billion-euro Copernicus program to help predict weather phenomena such as El Nino and track the progress of global warming.

Volker Nawrath
@vnawrath

 

“️ “Launch of Sentinel 3B and reaching the Orbit“. Everything looks fine #Sentinel3 #Sentinel3B #ESA t.co/FCkEHHzBAc

Tomorrow’s launch of Sentinel-3B will complete the Sentinel-3 constellation and represents the culmination of months of training to fly Europe’s latest Copernicus satellite.
Making what is likely its last commercial launch, Russia’s Rokot rocket will give the European Sentinel-3b satellite a ride to orbit Wednesday. Liftoff, from the Plesetsk Cosmodrome in northwest Russia, is scheduled for 20:57 Moscow Time (17:57 UTC). Wednesday’s launch will deploy…
Tweet With Sentinel-3B sitting and waiting patiently for liftoff and the launch dress rehearsal done, most of us had a day off yesterday – and now we are all rested and ready for tonight’s launch! Monday’s dress rehearsal involved teams here in Plesetsk, the satellite operations team at…
Europe’s Copernicus satellite fleet is gearing up for the arrival of its next addition on Wednesday with a Russian Rockot booster set to blast off from the Plesetsk Cosmodrome at 17:57 UTC carrying the Sentinel-3B multi-function satellite. Pending successful delivery into orbit, the…
Noch nie folgten bei der Europäischen Weltraumagentur Esa so viele Satelliten-Starts so dicht aufeinander. 2018 soll es nach jahrelanger Planung auch zum Merkur gehen.
Tweet With the satellite being rolled out to the launch pad and positioned in the launch tower, it’s been a very exciting weekend. Last Friday, with the Rockot upper composite all finished, it was moved from the 101B cleanroom to the General Hall ready for rollout on Saturday. The Khrunichev…
Der morgige Start von Sentinel-3B wird die Sentinel-3-Konstellation vervollständigen und stellt den Höhepunkt einer monatelangen Vorbereitungsphase für den neuesten europäischen Copernicus-Satelliten dar.
Der Sentinel-3B Satellit wird, wie sein Zwilling, mit einer russischen Rockot-Rakete in die Umlaufbahn gebracht. Rockot kommt natürlich aus dem Russischen und heißt übersetzt „Getöse“.  Diese Träge…
„Sentinel“ – zu Deutsch „der Wächter“. Der Name dieses Satellitenprogramms kommt nicht von ungefähr. Denn seine Aufgabe ist tatsächlich die Überwachung und Beobachtung…
Searching galactic haloes for ‚missing‘ matter. Credit: ESA/XMM-Newton; J-T. Li (University of Michigan, USA); Sloan Digital Sky Survey (SDSS)
NASA’s Chandra Observatory has enabled scientists to study the inner workings of the crab nebula.
Eine so detaillierte Karte unserer Galaxie gab es bislang nicht: Der Satellit „Gaia“ hat etwa 1,7 Milliarden Sterne abgelichtet, Forscher haben die Aufnahmen zu einem riesigen Bild zusammengesetzt.
A multitude of discoveries are on the horizon after this much awaited release, which is based on 22 months of charting the sky. The new data includes positions, distance indicators and motions of more than one billion stars, along with high-precision measurements of asteroids within our Solar…
On 25 April 2018, ESA’s Gaia mission will publish its much awaited second data release, including high-precision measurements of nearly 1.7 billion stars in our Galaxy.Scientists who have been working on creating and validating the data contained in the catalogue tell us why they are wait…
Media representatives are invited to a briefing on the second data release of ESA’s Gaia mission, an astrometry mission to map more than one billion stars in our Galaxy, the Milky Way.

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Meine Mondbeobachtung vom 20.04.18 (Teil 2) – Reise am Terminator

Den 20. April nutzte ich für die Mondbeobachtung, wobei der Mond auf unserer Terrasse sinnvoll nur von ca. 20:15 (dunkel genug) bis fast 21:30 (Dachkante) sichtbar war. Die allgemeinen Mondaufnahmen, das Erdlicht und ein Mosaikfoto habe ich im 1. Teil meines Beobachtungsprotokolls gezeigt.

Da der Mond war an dem Abend recht jung, d.h. die Sichel nach dem Neumond noch klein war, habe ich mir die Gegend um die Tag-Nacht-Grenze genauer angeschaut. Diese Gelegenheit habe ich mir in den letzten Jahren so gut wie gar nicht genommen. Außerdem habe ich von diesem Mondalter noch kein eigenes Bildmaterial. Insgesamt sind es acht Einzelbilder geworden. Eigentlich wollte ich sie einzeln besprechen, doch ich schaffte es, sie zu einem fast kompletten Mondmosaik zusammen zu setzen. Hier gratuliere ich dem Programm Affinity Photo, denn Photoshop versagte hier aus irgendwelchen unverständlichen Gründen:

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Meine Mondbeobachtung vom 20.04.18 (Teil 1)

Der Start in das Wochenende wurde als astronomiefreundliche Nacht angekündigt. Daher baute ich schon am frühen Nachmittag mein Teleskop auf. Denn die Mondsichel würde für mich nur bis ca. 21:15 bis 21:30 Uhr sichtbar sein. Ab dann stünde sie zu tief in Richtung West und würde durch die benachbarte Dachkante verdeckt werden.

Der Nachmittag sah auch schon erfreulich aus. Nach dem Aufbau des Teleskops trübte sich aber meine Stimmung, denn es bildeten sich Wolken. Im roten Licht der untergehenden Sonne sahen sie zwar sehr stimmungsvoll aus, würden aber für trüben Blick sorgen:

Teleskop ist auf die schon sichtbare Mondsichel ausgerichtet.

 

Störende Wolken ziehen auf.

Zum Zeitpunkt kurz nach dem Sonnenuntergang gegen 20:15 waren vernünftige Fotos vom Mond möglich, ohne dass der aufgehellte Himmel zu sehr störte. Im folgenden Bild sieht man noch das Streulicht in der Atmosphäre. Das Licht des Monds nimmt hier auch noch die rötliche Färbung während des Sonnenuntergangs an:

Mondsichel vom 20.04.18, 20:15 Uhr: Endergebnis der Bearbeitung

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Die schmale Mondsichel am Abendhimmel drei Tage nach dem Neumond

Drei Tage nach Neumond (16. April, 3:57 morgens) ist die schmale Mondsichel schon gut sichtbar im Abendrot zum Sonnenuntergang zu sehen. Wer vorgestern wolkentechnisch Glück hatte, konnte die erste Abendsichtbarkeit des Monds zumindest mit dem Fernglas beobachten. Nun ist der Mond gut sichtbar:

Diese Diashow benötigt JavaScript.

Leider sorgten die Wolken dafür, dass die Venus nicht zu sehen war. Sie steht derzeit noch in der Nähe der Sonne und ist daher nur am frühen Abend sichtbar:

Mond und Venus im Sternbild Stier

Sie schickt sich an in den kommenden zwei Wochen das Goldene Tor der Ekliptik zu durchqueren. So wird der Bereich zwischen den beiden Sternhaufen Hyaden (Hyades) und Plejaden (Pleiades) genannt. Allerdings dürfte das nicht so gut zu beobachten sein, da die Sonne immer später untergeht. Diese Konstellation steht bei Dunkelheit dann sehr nach am Horizont: