Astronomie ohne Teleskop: Vorschau für März 2022

In dieser Blogartikelserie gebe ich eine Vorschau auf astronomische Ereignisse und Konstellationen, die mit bloßem Auge oder maximal einem Fernglas beobachtet werden können.

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Bitte beachten:

Vom 27. März, 02:00 Uhr bis voraussichtlich den 30. Oktober gilt die mitteleuropäische Sommerzeit (MESZ). Die Uhrzeiten in diesem Artikel versehe ich daher mit dem Zusatz MEZ (Normalzeit) bzw. MESZ. Ich schreibe deswegen „voraussichtlich“, weil ja immer noch das Thema offen ist, die Normalzeit (unkorrekterweise auch Winterzeit genannt) komplett abzuschaffen. Im Winter würde dann auch die Sommerzeit gelten. D. h. der Sonnenaufgang erfolgt dann auch um eine Stunde später. Je nach Ort sogar erst ab ca. 9:30 Uhr.

Sonnenaufgang und -untergang, Mondsichtbarkeiten

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Mein astronomischer Twitterbot @RasPiVoNa zeigt jetzt täglich den nächtlichen Sternhimmel

Mein Twitterbot @RasPiVoNa (Anleitung: siehe diesen Link) twittert jetzt täglich kurz nach 6 Uhr ein Video vom Sternhimmel der kommenden Nacht:

Der Bot nutzt dafür das Astronomieprogramm Stellarium. Das Video fängt zum Zeitpunkt des Sonnenuntergangs an und zeigt in 5 Minuten Schritten den Himmel bis zum Sonnenaufgang. Als Standort ist Berlin ausgewählt.

Ich verwende hierfür das Python Programm kalstar von Ingo Berg, siehe GitHub. Es wurde für den Upload auf meinen sftp Server ergänzt und legt die notwendigen Twitter Card html-Dateien dazu. Letztere sind notwendig, damit im Tweet eine Vorschau des Videos angezeigt wird. Da musste ich wieder etwas dazulernen. 😀 Denn eine Datei ablegen und einfach nur mit einer URL darauf verweisen reicht nicht aus. Aber Netzsuche und Geduld sind Deine Freunde.

Astronomie ohne Teleskop: Vorschau für Februar 2022

In dieser Blogartikelserie gebe ich eine Vorschau auf astronomische Ereignisse und Konstellationen, die mit bloßem Auge oder maximal einem Fernglas beobachtet werden können. Bitte beachten Sie: Die Uhrzeiten für den Februar sind in mitteleuropäischer Zeit (MEZ) angegeben und entsprechen dem Standort Berlin.

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Mondsichel gegenüber dem Jupiter im Abendrot am 6. Januar

Wenn man kurz nach dem Sonnenuntergang den Blick zum Himmel (und südwestlichen Horizont) richtet, sind einige Planeten beobachtbar. Für mich war es heute zu spät, um sie alle zu sehen. Immerhin ergab sich ein schöner Anblick von schmaler Mondsichel mit dem Jupiter gegenüber. Beim Mond ist sogar der Erdschein zu erkennen.

Mond und Jupiter im Sonnenuntergang
Mond und Jupiter im Sonnenuntergang
Mond mit Erdschein - Jupiter
Mond mit Erdschein – Jupiter
Mondsichel

Etwas früher wären mit Ausdauer und freier Horizontsicht die Planeten Venus, Merkur, Saturn und Jupiter zu sehen gewesen. Siehe hierzu auch meine Monatsvorschau für Januar, getweetet von meinem Astronomie Bot:

Die Venus wird sich demnächst vom Abendhimmel verabschieden. Es verbleiben dann noch Merkur, Saturn und Jupiter. Im letzten Monatsdrittel ist dann der Merkur nicht mehr beobachtbar. Übrig bleiben dann Saturn und Jupiter.

Analemma Versuch mit mein Astrobot Raspberry Pi – Wettertechnisch ein kleiner Fehlstart?

Mein Raspberry Pi ist sowohl für den Twitterbot @RasPiVoNa als auch für die Allsky Kamera 24 Stunden im Einsatz. Daher kam mir die Idee, dass ich mich mit ihm an die Erstellung eines Analemma Bildes wage. Der Kleinrechner steht auf dem Fensterbrett. So ist ein unkomplizierter Anschluss einer Raspberry Pi kompatiblen Kamera unter Nutzung eines flexibel biegbaren Klemmstativs direkt am Fenster möglich. Ich kaufte dafür das Arducam 120 Grad Ultra-Weitwinkel-CS-Objektiv mit 3,2 mm Brennweite und manuellem Fokus.

Hier zwei Artikel, um was es sich bei einem Analemma handelt:

Ein kleines zeitgesteuertes Python Programm nimmt zu einem festen Zeitpunkt (12 Uhr mittags) jeweils ein Foto auf. Dafür benutze das Package picamera. Was auffällig ist, dass die Sonne selbst bei niedrigen Belichtungen (hier 500 Mikrosekunden, 75 ISO) gnadenlos überstrahlt. Auch wenn ich an der Fensterscheibe vor der Kamera noch einen Graufilter (ND8 Filter P154 = – 3 Blendenstufen) anbringe, blendet die Sonne erheblich. Hier vier Bilder vom 31. Oktober bis zum 20. Dezember:

Trotz Überbelichtung der Sonne sieht man sehr gut ihre Positionsveränderung zu 12 Uhr mittags. Ich werde mal zusätzlich mit der kleinstmöglichen Belichtungszeit (1 Mikrosekunde, 1 ISO) Fotos erstellen und schauen, wie ich mit OpenCV die hoffentlich kleineren Sonnenscheiben dann in ein gut belichtetes Umgebungsbild hineinprojiziert bekomme.

Das größere Problem ist allerdings, dass ich seit Beginn der Aufnahmeserie bis zum 25. Dezember nicht mehr als 4 ordentliche Aufnahmen (die oben gezeigten) erhalten habe. Der Rest wurde mir von den Wetterbedingungen verdorben, da dichte Wolken die Sonne verdeckten und ich nur unterbelichtete Bilder von diesen Tagen habe. Das ist frustrierend und man könnte von einem kleinen Fehlstart sprechen. Natürlich ist die Positionsänderung der Sonne auch auf diesen wenigen Bildern beobachtbar. Aber es wäre doch nett, wenn ich mehr Sonnenbilder hätte, aus denen dann die Acht des Analemmas besser zu erkennen ist.

Astronomie ohne Teleskop: Vorschau für Januar 2022

In dieser Blogartikelserie gebe ich eine Vorschau auf astronomische Ereignisse und Konstellationen, die mit bloßem Auge oder maximal einem Fernglas beobachtet werden können. Bitte beachten Sie: Die Uhrzeiten für den Januar sind in mitteleuropäischer Zeit (MEZ) angegeben und entsprechen dem Standort Berlin.

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Astronomie ohne Teleskop: Überblick zu Ereignissen im Jahr 2022

Mit meiner Rubrik Monatsvorschau Astronomie ohne Teleskop gebe ich einen detaillierten Überblick zum Sternhimmel, den Planetenstellungen, zu astronomischen Ereignissen des aktuellen Monats. Dabei beschränke ich mich auf die Möglichkeit der Beobachtung mit bloßem Auge und maximal mit einem Fernglas.

In einer Jahresübersicht fasse ich zusätzlich die wesentlichen Himmelsereignisse für 2022 zusammen. Zu beachten ist, dass nur Ereignisse angegeben, die von Deutschland aus zu sehen sind. Die wesentliche Motivation für diesen Artikel ist es, meinen astronomischen Twitterbot @RaspiVoNa mit Daten zu füttern, die über den aktuellen Monat hinausgehen. Informationen zum Twitterbot finden Sie hier.

Im Verlauf des Jahres werde ich die umfangreicheren Monatsvorschauartikel hier verlinken. Zu den Uhrzeiten gebe ich an, ob die Normalzeit (MEZ) oder Sommerzeit (MESZ) gemeint ist. Ich gehe nach aktuellem Stand (Dezember 2021) davon aus, die Regelungen auch für 2022 bestehen bleiben.

Eine abschließende Anmerkung:

Die illustrierten Sternhimmel und Planetenabbildungen habe ich mit dem Programm Sky Safari Pro (MacOS) erstellt.

Direkte Links zu den Monaten

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Der Mac-benutzende Hobbyastronom, seine Windows Software und der Umstieg auf die neuen Apple M1 Prozessoren

Der Hobbyastronom mit Mac-Rechner hat über virtuelle Maschinen (VM) die bequeme Möglichkeit, Software für die Bearbeitung der Astrofotos auszuführen, auch wenn es sie nicht für das MacOS gibt. Bei mir sind es die Programme autostakkert und RegiStax, die es nur für Windows gibt.

Nun hat Apple eine eigene Prozessorfamilie entwickelt, die zusammen mit der neuen ausgelieferten Rechnerarchitektur zwar extrem leistungsfähig ist. Allerdings hat der Umstieg ein Problem: Die installierten virtuellen Maschinen laufen schlicht nicht auf den neuen Apple Rechnern. Denn Windows ist auf Intel-Prozessoren ausgelegt. Die neuen Apple Prozessoren arbeiten auf ARM Basis. Und Microsoft verkauft kein Windows für ARM Prozessoren.

Es gibt allerdings eine (inoffizielle) Möglichkeit, von der man allerdings nicht weiß, wie zukunftsfähig sie ist. Microsoft bietet mit Windows 11 eine Developer Preview für ARM Prozessoren an. Nur wird sie nicht offiziell verkauft. Man muss sich daher als Entwickler bei Microsoft (kostenlos) anmelden und das ARM Windows von dort herunterladen. Ob Microsoft die ARM Windows weiterverfolgen oder gar offiziell anbieten wird, ist unklar.

Ich habe mir die Windows 11 ARM Developer Preview wie folgt aufgespielt und eingerichtet:

  1. Umstieg von VMFusion auf Parallels, weil bei letzterem die Developer Preview ohne große Umstände installiert werden kann. Parallels bietet dafür auf eine Anleitung an: siehe hier (deutscher Artikel, englisches Erklärvideo).
  2. Und jetzt Achtung: Es kann sein, dass das installierte Windows 11 nicht funktioniert. Mausklicks werden oft nicht angenommen. Es öffnen sich keine Menüs und Kontextmenüs. Das liegt dann an der deutschen Spracheinstellung. Dieser Blogartikel (siehe hier) erklärt, wie man das Problem beseitigt.
  3. Und falls der Microsoft Store nicht als App installiert wurde, bietet dieser Supportartikel von Parallel (siehe hier) die Lösung.

Et voila, ich konnte dann meine oben genannten Programme installieren. Die ersten Testworkflows zeigen, dass sie tatsächlich unter Windows 11 ARM funktionieren.

PS: PixInsight gibt es auch als MacOS Variante. Sie läuft auch auf dem M1 Rechnern von Apple. Sollte es nach dem Umstieg zum wiederkehrenden Crashs beim Programmstart kommen, installiert einfach die aktuelle Version frisch installieren. So wie man es bei größeren Updates des Programms sowieso machen muss. Danach ist alles wieder lauffähig.

Astronomie ohne Teleskop: Vorschau für Dezember 2021

In dieser Blogartikelserie gebe ich eine Vorschau auf astronomische Ereignisse und Konstellationen, die mit bloßem Auge oder maximal einem Fernglas beobachtet werden können. Bitte beachten Sie: Die Uhrzeiten für den Dezember sind in mitteleuropäischer Zeit (MEZ) angegeben und entsprechen dem Standort Berlin.

Verlinkung innerhalb dieser Serie:

Sonnenaufgang und -untergang, Mondsichtbarkeiten

Quelle: https://www.der-mond.de (Die Faszination des Mondes)

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Ergänzung zu: Jupiter und Saturn im lichtverschmutzten Berlin am 03.09.21

Am dritten September hatte ich nach langer Zeit mal wieder mein Teleskop auf die Balkonterrasse gestellt, siehe meinen Blogartikel. Die dort gemachten Bilder von Jupiter und Saturn waren aufgrund der etwas besseren Position am Himmel zwar qualitativ besser als im Vorjahr, aber dennoch ziemlich verwaschen. Die Planeten stehen halt noch recht tief am nächtlichen Himmel:

Jupiter mit Großem Roten Fleck
Jupiter mit Großem Roten Fleck
Saturn
Saturn

Zur Nachbearbeitung von Planetenfotos benutzte ich eigentlich autostakkert. Daneben gibt es allerdings noch z.B. die Software RegiStax. Dieses bietet Wavelets an. Mit einem Wavelet-Filter kann man ein Bild schärfen und gleichzeitig das Rauschen unterdrücken, welches durch das Schärfen entstanden ist.

Ich habe damit ein bisschen herumexperimentiert und bin auf die nachfolgenden Ergebnisse gekommen. Das geht bestimmt noch besser. Ich werde noch nach einer guten Anleitung hierzu recherchieren. Vielleicht kann mir auch jemand einen guten Hinweis im Kommentar hinterlassen. 😀

In jedem Fall sind beim Jupiter die Verwirbelungen in den Wolkenstrukturen und deren Rändern erheblich besser zu erkennen. Insbesondere links und rechts vom Großen Roten Fleck. Auch die nach oben hinausgehenden „Ausbrüche“ vom nördlichen tief roten Band sind jetzt sehr gut zu sehen.

RegiStax: Jupiter
RegiStax: Jupiter

Das Wavelet-Ergebnis des Saturns zeigt nun die sehr klar abgrenzte CassinischeTeilung. Ebenso sind die Abstufungen der Wolkenbereiche erkennbar. Der Schattenwurf vom Saturn auf den hinteren Teil des Rings ist besser herausgearbeitet.

RegiStax: Saturn
RegiStax: Saturn