Hobbyastronomie: Vorbereitung der Beobachtungsnacht mit dem iPad – Teil 1

Redshift

Redshift präsentiert sich in der Ansicht wie folgt:

In der Ansicht unten werden das Datum und die Zeit angezeigt, welche entsprechend geändert werden können. Dies geschieht über ein Reglerrad, welches eingeblendet wird, wenn das Datum angeklickt wird:

Abhängig davon, ob das Jahr, der Monat, der Tag usw. angetippt wurde, erfolgt die Datumsänderung mit dem Regler entsprechend im schnellen oder langsamen Zeitraffer. Redshift bietet die Möglichkeit, das Rad mit dem Finger gezielt zu drehen oder es wird mit einer Wischbewegung in Gang gesetzt und dreht sich dann von alleine weiter. Mit einem Tipp auf das Rad bleibt es wieder stehen. Da wir aber nach einem passenden Beobachtungstermin suchen, lassen wir die Datumseinstellung in unserem Beispiel vorerst auf dem aktuellen Datum.

Mit der Lupe in der oberen rechten Ecke wird die Objektsuche aufgerufen. Entweder man gibt den Objektnamen bzw. die Katalognummer an oder stöbert in den entsprechenden Objektlisten:

Redshift zeigt die Suchtreffer an, von denen dann der gewünschte ausgewählt werden kann:

Nach der Wahl des Beobachtungsobjekts wandert die Anzeige in Redshift sofort dorthin. Befindet sich das Objekt unterhalb des Horizonts, wird die Anzeige dennoch dort zentriert. Am oberen Bildschirmrand zeigt Redshift dann einige Bedienungselemente zum Objekt an. Im vorliegenden Beispiel mit dem Sternenhaufen M2 positioniert sich Redshift zum angegebenen Datum unter dem Horizont. Im Beispiel ist der nicht sichtbare Bereich unter dem Horizont grün transparent eingestellt:

Mit dem Button „i“ können die Daten zur Position sowie zum Auf- bzw. Untergang abgerufen werden. Mit „W“ wird der deutsche Wikipedia Artikel zum Objekt aufgerufen. Das kombinierte Fadenkreuz & Schlosssymbol zentriert das Objekt bzw. die Zentrierung wird aufgelöst.

Nun wollen wir aber einen Zeitpunkt finden, an dem das Objekt gut beobachtbar ist. Dazu muss das Objekt für die Himmelsanzeige im Bildschirm zentriert werden. Nun kann, vorzugsweise in Tagesschritten, das Schwungrad in Bewegung gesetzt werden. Steht das Objekt günstig, wird das Rad mit einem Tipp darauf gestoppt:

Der folgende Film zeigt dies exemplarisch:

Durch Auswahl des Stunden-, Minuten- und Sekundenelements kann der Zeitraffer entsprechend präzise eingestellt werden. Ist das gewünschte Datum eingestellt, kann der Drehregler wieder „weggeklappt“ werden.

Noch eine abschließende Bemerkung. Wenn man daran interessiert ist, die Sichtbarkeit von Mondereignissen beim Jupiter bzw. Saturn herauszufinden, sollten Tabellen aus dem Netz oder entsprechender Literatur mit Beginn- und Endzeiten der Ereignisse herangezogen werden. Dies ist einfach schneller und bequemer. Als Onlinedatenbank bietet sich auch CalSky an.

Mit Redshift ist es zwar möglich, sich an Mondereignisse zu den beiden Planeten heranzutasten, indem die Zeitrafferfunktion verwendet wird. Nur muss das für jeden Mond gemacht werden, indem dieser in der Anzeige zentriert und entsprechend herangezoomt wird. Schattenbeginn und Ende sowie die Mondbedeckungen können dann mit entsprechender Geduld beim Abspielen des Zeitraffers gefunden werden:

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